Nimm dir Zeit zum Denken

„Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen.“ – John D. Rockefeller.

Gerade sitze ich im Zug, zurück von den Pfälzer Bergen nach Heidelberg. Wir waren klettern und genossen Luft und Freiheit unter unseren Füßen. Der erste Pfifferling diesen Jahres wurde auch gefunden.

Nun habe ich etwas Zeit, zurückzudenken.

In den letzten Wochen habe ich immer wieder in der „4-Stunden-Woche“ von Tim Ferriss gelesen. Ein Buch, das mich wie kein anderes auf meiner unternehmerischen Reise bisher begleitet hat.

Dieses Mal habe ich vor allem den Gedanken der zwei wirklich wichtigen Aufgaben am Tag übernommen. Die Idee ist eigentlich total einfach: Welche Aufgabe würde dich zufriedenstellen, wenn sie die einzige Aufgabe wäre, die du an diesem Tag erledigst?

Wähle maximal zwei solcher Aufgaben am Tag und stelle sicher, dass du sie am Stück ohne Ablenkungen abarbeitest. Danach kannst du nach Hause gehen.

Nimm dir den Montag und/oder Freitag einfach frei und komme ansonsten spät oder gehe einfach früh nach Hause.

Eine Verkürzung der Arbeitszeit sorgt dafür, dass die Aufgaben eher auf das Wesentliche reduziert werden. Oft brauchen Aufgaben nämlich genau so lange, wie man Zeit dafür hat.

Genau das habe ich gemacht, und dabei ist mir eine Sache aufgefallen: Auf einmal hatte ich Zeit zum Denken. Wer immer nur arbeitet, hat keine Zeit, wirklich nachzudenken.

Viele Gedanken entstehen in und mit der Zeit.

Klar steht es außer Frage: Wir müssen die wirklich wichtige Arbeit, vor der wir uns drücken, aber von der wir wissen, dass sie wichtig ist, erledigen.

Aber wie oft machen wir das Unwichtige, um das Wichtige, aber Unangenehme aufzuschieben?

Liebe Grüße, Fabian

Warum Du Entschleunigungs-Phasen im Leben brauchst

Heute ist Montag. Mit einem Kaffe am Tisch schreibe ich gerade an diesem Beitrag, der die neue Woche einleitet. Montags klappt das meistens am besten, aber warum – Was ist der Unterschied zwischen der Kreativität am Freitag und jener am Montag?

Genau darum geht es in diesem Beitrag. Ich zeige dir, welche Wirkung Ruhezeiten in deinem Leben haben. Ein Phänomen, das beim Training am deutlichsten wird.

Stell dir zwei Athleten vor, die in drei Wochen einen Wettkampf haben. Während der erste Athlet in den kommenden 3 Wochen jeden Tag so hart wie möglich trainiert, um sich optimal auf den Wettkampf vorzubereiten – geht der zweite Athlet einen anderen Weg.

Die ersten anderthalb Wochen trainiert er jeden Tag mit dem ersten Athleten, doch dann hört er plötzlich auf. Er hört einfach auf zu trainieren. Der erste Athlet wundert sich und gibt sich siegesgewiss. Ich trainiere mehr, ich trainiere doppelt so lange – natürlich werde ich gewinnen.

Doch dann kam der Tag des Wettkampfs … Du weißt vermutlich schon, wie es ausgeht, du hast eine Vermutung: Während der erste Athlet durch die drei Wochen des intensiven Trainings erschöpft ist, kommt der zweite Athlet erholt zum Wettkampf, gibt alles und kann nicht anders als zu gewinnen.

Der erste Athlet hat härter trainiert, er hat mehr gegeben und trotzdem, trotz allem hat er verloren. Wie kann das sein und was können wir daraus lernen?

Der Name des Phänomens

Das Kind hat einen Namen: Deloading. Unter Deloading versteht man eine geplante Reduzierung vom Trainingsvolumen, von der Intensität bis hin zur vollständigen geplanten Ruhe.

Sportler nutzen Deloading nicht als Ausrede für eine Pausenwoche, sondern als Werkzeug, um wieder fit für neue Rekorde zu sein und das Verletzungsrisiko zum Beispiel von Übertraining zu reduzieren.

Aber was hat das mit dem Geschäft zu tun?

Wir nähern uns der Antwort auf unsere Eingangsfrage: Was ist der Unterschied zwischen der Kreativität am Freitag oder Samstag und jener am Montag?

„Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.“ – Genesis 2.3

Es ist der Ruhetag. Gestern war Sonntag, ein Tag der Entschleunigung. Wie bei dem Athleten, der kurz vor dem Wettkampf pausiert, mache ich vor der neuen Woche eine Pause.

Diese Pause, dieses Deloading, sorgt dafür den Raum für neue Kreativität, neue Schaffenskraft zu geben.

Ich denke mir mittlerweile, wenn selbst Gott am siebten Tage ruhte, sollte ich es zumindest versuchen. Dann sollte ich es zumindest versuchen, versuchen zu ruhen.

Mach die harte Arbeit, ganz besonders wenn dir nicht danach ist

Kennst du diese Situation: Du weißt eigentlich ganz genau was zu tun ist, aber du kommst nicht in die Umsetzung, du schaffst es nicht zu starten? Dann ist dieser Beitrag genau für dich.

„Mach die harte Arbeit, ganz besonders wenn dir nicht danach ist“ – dieses Zitat wird dir sicher bekannt vorkommen. Verschiedenste Persönlichkeiten haben es schon in den Mund genommen. Nicht ohne Grund.

Schließlich ist dieser Gedanke eine Zusammenfassung von dem Unterschied zwischen Leuten, die immer nur Reden und den Menschen, welche die Dinge einfach mal anpacken.

Gleich, ob du ein Unternehmen aufbaust, körperlich auf das nächste Level willst oder in deinem Glauben wachsen möchtest – nichts im Leben hier auf der Erde ist umsonst – alles braucht Arbeit, harte Arbeit, ganz besonders wenn es dir mal nicht danach ist.

Wie wir das hinbekommen, wie wir die harte Arbeit macht, auch wenn einem nicht danach ist – darum geht es in diesem Beitrag. In drei konkreten Schritten zeige ich dir, wie du in die Umsetzung kommst.

Eine kurze Geschichte

Lass mich 5 Jahre in die Vergangenheit springen zu meinem Jüngeren ich. Motiviert voller Ideen – viel zu vielen Ideen – aber nur am Umsetzen, wenn mir danach war. Letztlich habe ich alles Mögliche gemacht: Fahrradteile importiert, Websiten gebaut, Software geschrieben, mich am Droppshiping versucht… Alles und gleichzeitig nichts.

Mehrmals war ich auf einem guten Weg, zum Beispiel mit einem anderen YouTube-Kanal, aber dann habe ich die Dinge immer wieder abgebrochen. Ich wusste, was zu tun war, aber habe dennoch nicht weiter gemacht. Stattdessen kam ein neues, glänzenderes Thema auf und schon waren meine Prioritäten wieder ganz wo anders.

So habe ich viele Erfahrungen gesammelt, aber bei meinen eigentlichen Zielen ging es nicht voran. Es hat mehrere Jahre gedauert, bis ich die Prinzipien hinter harter Arbeit und Erfolg langsam realisiert habe. Selbst dieser Prozess ist noch nicht an ein Ende angekommen. Jede Woche überlege ich: Welche unnötigen Aktivitäten und Aufgaben ich noch fallen lassen kann.

Prioritäten – Ich sage es immer wieder

Damals dachte ich: Jeder Tag muss es mehr werden und damit lag ich so falsch. Es geht nicht darum, immer mehr zu machen, sondern es geht darum, seine Prioritäten zu definieren und durchzuziehen.

Uff… Prioritäten, wenn ich das Wort schon wieder höre. Da kommt sie wieder, die Mehrzahl. Wer wirklichen rapiden Fortschritt machen möchte, wer deutlich wachsen möchte, der kann nur eine echte Priorität zur selben Zeit haben.

Das heißt nicht, in allen anderen Bereichen nichts zu machen. Ganz im Gegenteil, aber Fortschritt kommt immer Stufenweise. Wie in einem Computerspiel geht es Level für Level nach oben. Wir brauchen eine große Anstrengung, um in das nächste Level zu kommen, aber können das aktuelle Level mit deutlich geringerer Anstrengung halten.

Was wir also wollen, ist, unseren Fokus auf einen Bereich zu richten und dort besonders hart zu arbeiten, während wir in den anderen Bereichen das absolute Minimum an Arbeit erwirken, um nicht zurückzufallen.

Drei Schritte zur Umsetzung

Wenn du nun eine Priorität hast, ist es immer noch kein Selbstläufer. In vielen Fällen scheitert es immer noch daran, dass du die notwendige Arbeit nicht machst. In den letzten 5 Jahren habe ich drei Dinge gelernt, die den maßgeblichen Unterschied gemacht haben.

Das sind Erkenntnisse, an denen ich auch noch heute arbeite, trotz allem Fortschritt bin ich immer noch ein Lernender und werde das hoffentlich mein gesamtes Leben auch bleiben.

1.) Verantwortlich halten mit Partnern

Vieles lässt sich alleine machen auf unterschiedliche vielfältige Art und Weise. Vom Training alleine im Fitnessstudio, über den Aufbau vom ersten eigenen Business oder alleine gelebtem Glaube.

Wenn die Dinge hart werden, ist es alleine härter. Geteiltes Leid ist halbes Leid und geteilte Freude ist doppelte Freude. Dinge laufen deutlich wahrscheinlicher, wenn andere Menschen mit in der Verantwortung sind und wenn man sich selber gegenseitig verantwortlich hält.

Darum: Halte dich verantwortlich mit einem Partner mit Gemeinschaft. So traurig es ist: Dich selbst zu betrügen ist deutlich einfacher, als andere Menschen zu enttäuschen und zum Beispiel alleine im Fitnessstudio warten lassen oder alleine am gemeinsamen Geschäft arbeiten zu lassen.

Sowohl beim Sport als auch im Geschäftsleben sind Partner die Menschen, welche den größten Unterschied machen. Sie sorgen mit dafür, dass ich mich an die harte Arbeit mache, auch wenn mir mal nicht danach ist.

2.) Mach weniger, mach was zählt

Ca. 20 % deiner Aufgaben, deiner Arbeit bringt ca. 80 % deines Erfolgs. Die Idee ist das sogenannte Paretoprinzip. Jetzt geht es nicht darum, deinen Tag mit diesem Prinzip noch voller zu packen, sondern es geht darum, weniger zu machen.

Statt den Großteil der Zeit an Aufgaben zu verbringen, die keinen relevanten Unterschied machen und dir den gesamten Tag voll zu planen – Mache gezielt weniger.

Der Unterschied zwischen dem Menschen, der du werden möchtest und dem Menschen, der du gerade bist, ist es in vielen Fällen weniger zu machen. Weniger unterschiedliche Aufgaben, weniger Ablenkung und von den reduzierten Aufgaben, denen du nachgehst, machst du jene mit dem höchsten Impact.

Statt also zum Beispiel 4 Prioritäten mit 3 Stunden jeden Tag zu verfolgen und mit 12 Stunden am Tag sehr viel zu arbeiten. Findest du die eine Priorität, in der du wachsen möchtest, arbeitest an dieser 6 Stunden und machst in diesen 6 Stunden die 20 % mit dem höchsten Impact.

Es mag sich erst mal verrückt anhören, aber du wirst mit der Hälfte der Arbeit mehr als 5-Mal so viele Fortschritte machen und es wird dir deutlich leichter fallen, mit der harten Arbeit zu starten und sie zu beenden, auch wenn du dich nicht danach fühlst.

3.) Werde zum Mensch der Tat, Fang an!

Es gibt Menschen, da weiß man: Dinge passieren. Das sind Menschen, mit denen bekommt man Dinge auf die Beine gestellt. Doch das sind die wenigsten Menschen.

Im Gegensatz dazu gibt es Menschen des Wortes. Diese Menschen reden viel, wenn der Tag lang ist, aber packen die eigentliche Arbeit nicht beherzt an. Wenn ihnen danach ist, arbeiten Sie – aber Sie schaffen es nicht, die harte Arbeit auch dann zu machen, wenn ihnen nicht danach ist.

Wo liegt der Unterschied – zwischen einem Menschen der Tat und einem Menschen des Wortes?

Er liegt im Anfang. Fange die harte Arbeit innerhalb von 3 Sekunden an, statt es zu durchdenken und letztlich doch nicht zu starten.

Abschluss

Wie machst du die harte Arbeit, wenn dir nicht danach ist? Hinterlass mir gerne einen Kommentar und denk immer daran: Mach die harte Arbeit, ganz besonders, wenn dir gerade nicht danach ist.

Liebe Grüße, dein Fabian

Fang endlich an!

Wir haben Mitte Dezember, in einer Woche ist Weihnachten. Der Stress der Adventszeit geht in diesem Jahr recht gut an mir vorüber – den Prioritäten sei dank. Ich sage häufiger „Nein“, dafür konnte ich mir die Zeit nehmen, mit vielen großartigen Menschen in tiefe Gespräche zu versinken. Ein schöner Aspekt dieser kalten Jahreszeit (neben dem Snowboarden).

Immer wieder kamen in diesen Gesprächen Ideen, Träume & Wünsche zum Vorschein. Schnell entwickelte sich ein reger Austausch, wie man diese oder jene Ideen starten kann, diesen oder jenen Traum realisieren kann. Ein gewaltiges Potenzial, dass nur darauf wartet, entfesselt zu werden, umgesetzt zu werden.

Nach einer Woche treibt mich die Neugierde und ich Frage nach: „Was macht dein Traum?“. Betroffenes Schweigen, denn passiert ist allzu oft nichts. Das Einzige, was ich höre, sind Ausreden. Ideen wurden zerdacht, Träume wurden abgetan und Wünsche wurden zerstreut.

Es fehlte an Glauben, es fehlte an Leichtigkeit und es fehlte an Mut. Ohne die letzten beiden ist es schwierig, sich zu trauen und ist es schwierig für sich zu stehen.

„Einfach mal machen“, ist wohl ein Satz, den hier in Deutschland nicht allzu viele Menschen unterschreiben können. Dabei ist „Machen“ die üblichste Form, um ein erfolgreiches Geschäft aufzubauen – dazu auch mehr in diesem Beitrag.

Du musst anfangen! Fang an deine Ideen umzusetzen, fang an deine Träume zu leben, fang an deine Wünsche zum Ziel zu erklären. Wenn du an dich glaubst und anfängst, bist du auf dem Weg. Wage den ersten Schritt, denn jede lange Reise hat mit genau diesem einen ersten Schritt begonnen.

Worauf wartest du noch? Fang endlich an!

Was haben erfolgreiche Gründer gemeinsam? Leistungssport

Ca. 80 % aller Millionäre sind Unternehmer. Als erfolgreiche Gründer halten Sie beachtliche Anteile an Ihren Gesellschaften, die einen großen Teil von Ihrem Vermögen ausmachen. Doch was haben Sie noch gemeinsam, welche Persönlichkeitseigenschaft war es, die Ihnen zum Erfolg verholfen hat? 

Der Wissenschaftler Dr. Dr. Rainer Zitelmann hat sich genau dieser Frage in seiner Forschung gewidmet und kam zu einem erstaunlichen Resultat. Die meisten Gründer sind mit verschiedensten Geschäftsmodellen erfolgreich geworden, doch hatten eines gemeinsam: Leistungssport

Welche Persönlichkeitseigenschaft lässt sich daraus ableiten und wie lässt sie sich stärken? In diesem Beitrag gehe ich tiefer auf diese Eigenschaft ein und gebe euch 6 Tipps an die Hand, wie Ihr sie in eurem Leben fördern könnt.

Warum haben (fast) alle Millionäre eine Vergangenheit im Leistungssport?

Weshalb sind oder waren fast alle erfolgreichen Gründer Leistungssportler. Darüber lässt sich nur mutmaßen. So ist es beim Leistungssport wichtig, eine hohe Disziplin an den Tag zu legen und über Jahre hinweg 3-mal und mehr pro Woche zu trainieren. Beim Training muss für einen wahren Erfolg regelmäßig auch die Schmerzgrenze angerissen werden. Dafür darfst du kein Weichei sein.

Wer jedes Mal im Fitnessstudio nur entspannt mit den 2 Kilo Hanteln arbeitet, wird langfristig zwar ein entspanntes Training haben, aber niemals so weit kommen wie jene Person, die alles gibt und schon nach kürzester Zeit mit den 15 Kilo Hanteln trainiert. Sobald das Training zu angenehm wird, muss man den inneren Schweinehund überwinden und es härter machen. 

Es ist die Beharrlichkeit, die Leistungssportler und Unternehmer verbindet!

Wer ein Unternehmen gründet, braucht Persistence, auf Deutsch Beharrlichkeit. Es geht darum, sich sein Ziel vor Augen halten zu können und auch weiter zu machen, wenn der schnelle Erfolg ausbleibt. 

Die Parallele zum Leistungssport wird schnell klar, niemand wird als Sportler geboren. Nur durch beharrliches Training und viele Misserfolge auf dem Weg wird am Ende der Erfolg geschaffen. 

Zu viele Menschen geben zu schnell auf, egal ob es um den Sport oder ein eigenes Unternehmen geht. Noch mehr Menschen reden zwar, aber fangen niemals an. Statt alle 2 Monate etwas Neues anzufangen, sollten wir das, was wir tun, beharrlich weiter führen.

Erfolg kommt nicht einfach über Nacht, sondern ist das Ergebnis harter Arbeit. Jeder, der es wahrhaftig möchte, kann es schaffen. Glück alleine ist nicht der entscheidende Faktor. Es ist vielmehr wie beim Münzwurf: Du musst zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Doch je häufiger du die Münze wirfst, desto wahrscheinlicher ist es zu gewinnen. 

Meine Tipps für Beharrlichkeit als Gründer und Leistungssportler

Ein Ziel immer weiter zu verfolgen, auch wenn der Erfolg nicht schnell kommt, das ist keine einfache Sache. Darum habe ich anbei ein paar Tipps für euch, die zumindest bei mir funktionieren. 

1. Motivierte Geschäftspartner/ Motivierte Trainingspartner 

Aus meiner Erfahrung ist der wichtigste Faktor im Leistungssport ein Trainingspartner. Wenn du alleine trainierst, lässt sich immer ein Grund finden, das Training auf „Morgen“ zu verschieben. Doch sobald ein Trainingspartner oder eine Trainingsgruppe auf einen wartet, sieht es völlig anders aus. 

Dieser Sachverhalt aus dem Leistungssport lässt sich auch auf das Unternehmen übertragen. Mit einem motivierten Geschäftspartner geht es eher voran als alleine. Schließlich lässt sich die Arbeit am eigenen Unternehmen in vielen Fällen ohne Probleme um einen Tag aufschieben. Sobald du nicht mehr alleine gründest, wird sich das ändern. 

2. Regelmäßige Arbeitstermine / Regelmäßiges Training 

Neben dem Trainingspartner braucht es feste Trainingstermine, die nur in absoluten Ausnahmen verlegt werden. Durch die festen Termine lernst du mehr und mehr Menschen im Training kennen und machst das Training zu Gewohnheit. So hältst du dir immer den Platz für das Training in der Woche frei und wirst stärker. 

Auch beim Gründen hilft es sehr, sich regelmäßig auszutauschen und über Dinge wie den Fortschritt zu reflektieren und die Aufgaben der kommenden Woche zu betrachten. Letztlich sind regelmäßige Arbeitstermine vor allem beim Aufbau von einem Sidehustle unglaublich wichtig. Nur so sind die entsprechenden Zeiten sicher blockiert, die ansonsten mit Freizeitaktivitäten konkurrieren. 

3. 120 % statt 80 % geben

Überschreite die Schmerzgrenze. Wenn du etwas tust, dann tu es mit 120 %, fokussiere dich vollständig darauf und gib alles. Es ist vielleicht einfacher, beim Training gemütlich zu reden und sich nur 80 % anzustrengen. Doch effektiv wird das Training, wenn man sich gegenseitig anfeuert und aus der Komfortzone gejagt wird. 

Ähnlich ist es auch beim Gründen. Weniger Reden und mehr machen ist angesagt. Es ist immer schön, sich gemütlich zu unterhalten. Am Ende des Tages muss aber die Arbeit gemacht werden und das mit 120 % um der Konkurrenz voraus zu sein. 

4. Strukturiert Arbeiten / Strukturiert Trainieren

Strukturen sind nicht nur bei der Regelmäßigkeit der Traingstermine entscheidend, sondern auch beim Training selber. Nur mit sinnvollen messbaren Strukturen lässt sich der Trainingserfolg nachhaltig steuern. Wer zum Beispiel gelegentlich gemütlich Bouldern geht, wird niemals so weit kommen wie jene Person, die regelmäßig 3-mal pro Woche eine strukturiere Bouldersession inklusive Training macht. 

Solche Strukturen helfen dabei, weniger über das anstehende nachzudenken und mehr zu schaffen. Auch die eigene Arbeit sollte solche Strukturen und Routinen aufweisen. Das erhöht die Beharrlichkeit. 

5. KISS: Keep it simple, stupid 

Je komplexer die Übungen werden, desto schwieriger ist die Ausführung und desto wahrscheinlicher ist es, die Beharrlichkeit zu verlieren. Halte darum deine Übungen einfach — für das Fitnessstudio bedeutet das zum Beispiel: Mache an allen Geräten nur die Standartübungen. 

Für die Betriebsstrukturen gilt dasselbe. Je komplexer die Strukturen, desto mehr kann letztlich schiefgehen und plötzlich hört man auf, beharrlich weiter zu arbeiten. Komplexere Strukturen machen auch Mitarbeiter potenziell schwerer ersetzbar und im Optimalfall sollte niemand unersetzlich sein. 

6. Halte dir vor Augen, wo du in 10 Jahren sein kannst – nicht wo du nach einem Monat bist. 

Die meisten Menschen unterschätzen, wo man in 10 Jahren sein kann und überschätzen, wo man nach 1 Monat oder einem Jahr ist. Um das zu verhindern, hilft es sich seine Ziele aufzuschreiben und zu visualisieren, so kann man heute schon fühlen, wie sich der Erfolg von morgen anfühlen wird. Das hilft dabei, beharrlich weiter zu arbeiten. 

Ein Beispiel hierfür sind Investments an der Börse. Du verzichtest auf eine Befriedigung durch Konsum im Hier und Jetzt und verschiebst diesen Konsum um einen Anlagehorrizont von mindestens 15 Jahre in die Zukunft. Um das durchzuhalten, musst du dir vor Augen halten, weshalb du das tust und dich drauf fokussieren wo dich dein Weg in Zukunft hinführen wird. 

Soweit von mir heute aus Heidelberg. Ich genieße jetzt noch das schöne Wetter und gehe gleich raus ins Boulderhaus zum Training.

Machst du Leistungssport und wie motivierst du dich dazu, beharrlich zu bleiben? 

Das Pareto Prinzip oder wie du mit 20 % deiner Zeit 80 % deiner Aufgaben erledigst

Schon vor einiger Zeit bin ich in mehreren Büchern (Tim Ferriss, Richard Branson…) auf das Pareto Prinzip gestoßen, häufig auch als 80-20-Regel bezeichnet. Es besagt, dass mit nur 20 % Einsatz ganze 80 % vom Ergebnis erreicht werden.

Was es mit dieser verrückt klingenden These auf sich hat und welche Risiken damit verbunden sind, darum geht es in diesem Beitrag.

Kenne die Regeln: Das 80/20-Prinzip

Woher kommt das Pareto Prinzip?

Das Pareto Prinzip ist eine aus Beobachtungen entstandene Annahme. Erstmalig beschrieben wurde es durch den Italiener Vilfredo Pareto im Jahr 1906, welcher die Verteilung der italienischen Vermögen untersuchte. Dabei stellte er fest, dass 80 % des Kapitals in den Händen von 20 % der Familien konzentriert war.

Pareto schlug daher vor, dass sich Banken nur noch um diese 20 % der Bevölkerung kümmern sollten, um Ihre Profitabilität zu erhöhen. Das kam bei den übrigen 80 % der Bevölkerung allerdings nicht so gut an. 😛

Was besagt das Pareto Prinzip?

Das Pareto Prinzip, auch 80/20-Regel genannt, besagt das 20 % vom Einsatz für 80 % vom Ergebnis verantwortlich sind. Mittlerweile wurde das Prinzip aus der Vermögensverteilung auch in zahlreiche andere Bereiche übertragen:

  • B2B Vertrieb: 20 % der Kunden sind für 80 % des Umsatz verantwortlich
  • Produktivität: 20 % der Anstrengung reichen für 80 % der Arbeitserfüllung
  • Verkehr: 20 % der Straßen tragen 80 % des Verkehrsaufkommens
  • Internet: 20 % aller Websites erhalten 80 % aller Aufrufe
  • und so weiter…

Wer das Pareto Prinzip versteht und für sich einsetzt, kann enorme Kosten einsparen und gleichzeitig die Produktivität bei sinkender Arbeitszeit steigern.

Wie verwendet man das Pareto Prinzip?

Wenn du das Pareto Prinzip auf einen Sachverhalt anwenden möchtest, solltest du im ersten Schritt überprüfen, ob das Prinzip für deinen spezifischen Sachverhalt stimmt.

Nehmen wir das Beispiel Zeitmanagement. Für diesen Anwendungsfall können wir annehmen, dass wir in 20 % der Zeit 80 % vom Ergebnis erreichen können. Damit das funktioniert, müssen diese 3 Schritte erfolgen:

Identifizieren der relevanten Aufgaben

Welche Aufgaben sind wichtig und dringend? Welche Aufgaben sind wichtig, aber nicht dringend? Achte darauf, auch wichtige Aufgaben anzugehen, die nicht dringend sind, aber den größten Einfluss auf dein Leben haben können.

Wenn du die relevante Aufgabe definiert hast geht es an den nächsten Schritt.

Konzentriert Arbeiten

Das konzentrierte Arbeiten in beschränkter Zeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Du wirst immer so lange benötigen, wie du Zeit hast. Reduziere deine Zeit und deine Ressourcen auf 20 % und arbeite konzentriert. Du wirst vermutlich keine 100 % der Aufgabe erledigen, aber nah rankommen.

Beschränkte Ressourcen akzeptieren

Akzeptiere darum, dass du nur 80 % anstrebst und gehe geschickt mit der knappen vorhandenen Zeit um, damit du das beste Resultat erzielst.

Welche Risiken hat das Pareto Prinzip?

Richtig angewendet liegt das größte Risiko des Pareto Prinzips darin, Aufgaben nicht zu erfüllen, welche aus übergeordneten Gründen erfüllt werden müssen.

Dieser Fehler zieht sich schon seit der ersten Schlussfolgerung von Pareto durch die Geschichte. Wenn sich Banken nur auf 20 % aller Kunden fokussieren und den restlichen 80 % die Dienstleistungen verwehrt, dann wird es unweigerlich zu Unruhen in der Bevölkerung kommen.

Die Produktivität lässt sich durch das Pareto Prinzip und eine weitere Optimierung nur begrenzt erhöhen. Studien haben gezeigt, dass mit wachsendem Stress die Produktivität zunächst steigt und dann schlagartig absinkt. Ab diesem Zeitpunkt bringt ein Mehr an Arbeit keinen Fortschritt, sondern nur einen schnelleren Abfall der Produktivität.

Wo verwendet Ihr das Pareto Prinzip?

Not-To-Do-Listen: 8 Gewohnheiten, ohne die du produktiver bist.

Vernachlässige niemals deinen Körper.

Mit einer Not-To-Do-Liste lässt sich die eigene Produktivität oft schneller steigern als mit einer To-Do-Liste.

Die Begründung ist einfach: All das, was du nicht tust, entscheidet darüber, was du letztlich tun kannst.

Mir sind diese zehn negativen Angewohnheiten aufgefallen, die man zugunsten einer höheren Produktivität abstellen sollte. Unter den einzelnen Punkten geht es um ihren Sinn und wie du sie persönlich im Alltag umsetzen kannst.

1. Versuche nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen

Hier eine Veranstaltung, dort ein Termin – wer viele Menschen kennt und unternehmerisch erfolgreich ist, der erhält zahlreiche Einladungen.

Aus meiner Erfahrung sind 4-5 konkurrierende Termine an einem Tag keine Seltenheit. Daraus die „richtige“ Auswahl zu treffen ist nicht immer einfach. Doch nur wenn du lernst „Nein“ zu sagen, hast du die Zeit, weitere Entscheidungen zu treffen und deinen Zielen zu folgen.

Aber welche Einladungen und Veranstaltungen sagt man ab und welche nicht?

Ich lasse mir bei solchen Entscheidungen durch übergeordnete Ziele helfen. Eines dieser Ziele ist zum Beispiel die körperliche Gesundheit. Sie besteht nicht nur aus einer gesunden Ernährung, sondern auch aus regelmäßigem Trainieren. Doch Trainieren benötigt Zeit und man kann es auch noch „morgen“ machen.

Aus meiner Sicht eben nicht. Ist ein Trainingstermin einmal ausgefallen, so lässt er sich nie wieder nachholen. Wenn nun Termine zu meinen regelmäßigen Trainings konkurrieren, so fällt die Wahl in der Regel auf das Training. Denn nur durch regelmäßigen Sport lässt sich die Gesundheit bewahren.

2. Konsumiere keine sozialen Medien (und kein TV)

Facebook, Instagram, Twitter und TikTok haben nur ein Ziel: Deine Aufmerksamkeit. Ihr Geschäftsmodell ist es, deine Aufmerksamkeit an Werbetreibende zu verkaufen. Je mehr Zeit du auf ihren Plattformen verbringt, desto mehr Werbung kannst du sehen (sogenannte Impressions) und desto mehr Geld verdienen die Plattformen an dir.

Das ist absolut legitim und von den Plattformen nicht verwerflich, aber möchtest du dein Leben wirklich vor dem Bildschirm verbringen? Möchtest du dir durch Werbetreibende suggerieren lassen, unglücklich zu sein und neue Produkte zu benötigen?

Ich nicht.

Eigentlich müsste ich dir raten, soziale Netzwerke von deinem Smartphone zu löschen, doch gibt es Gründe, die dagegen sprechen. Über soziale Medien erreichst du Menschen und genau dafür solltest du sie auch nutzen. Werde zum Content Greator und produziere aktiv Inhalte, statt stundenlang zu konsumieren.

3. Vermeide lange Telefonate um jeden Preis

Die meisten langen Telefonate bringen nichts, außer für die eigene Unterhaltung – im wahrsten Sinne des Wortes. Vermeide lange Telefonate in deiner Arbeitszeit, um Dinge effektiv und schnell zu erledigen. GTD (Getting Things Done) sollte das Ziel sein.

Sobald jemand im Businesskontext anruft und fragt: „Wie gehts?“, solltest du auf der Hut sein und rennen. Starte Gespräche lieber mit einem „Was gibts?“ oder einem „Ich habe nur 2 Minuten Zeit, aber wie kann ich dir helfen?“. Mit diesen Formulierungen kommst du zum Punkt GTP (Getting To the Point) und führst das Gespräch in eine produktive Richtung.

4. Mache dein Glück nicht von anderen abhängig

Manche Menschen tragen die Überzeugung in sich, dass dieses oder jenes passieren muss, damit sie glücklich sind. Sie machen sich vollständig von anderen Menschen abhängig.

Ein bekanntes Beispiel ist die Partnerwahl. Manche Männer denken, wenn sie nur eine Freundin hätten, wäre Ihr Leben aufregend und spannend – wer möchte mit solch einem Mann zusammen sein?

In Wirklichkeit ist es eher umgekehrt: Wenn du zuerst ein aufregendes und spannendes Leben führst, dann wollen dich Menschen in diesem Leben begleiten.

Ähnlich ist es auch in der Wirtschaft. Wage dich aus deinen Komfortzonen und nimm dein Leben selber in die Hand, statt dich in eine Abhängigkeit zu begeben und dein Glück von einer nächsten Beförderung oder Ähnlichem abhängig zu machen.

5. Versuche nicht alles dauerhaft im Blick zu behalten

Um im Leben voranzukommen, muss man auch mal die kleinen schlechten Dinge geschehen lassen. Das nicht zu tun ist vielleicht einer der größten Fehler, die man als frisch gebackener Unternehmer machen kann.

Vielleicht hast du gerade 5 Minuten Zeit, um die Nachrichten oder die E-Mails zu checken, aber hast du auch Zeit für die Konsequenzen? Sobald du in deine Inbox schaust, können dir potenzielle Probleme und Herausforderungen begegnen. Hast du die Zeit, sie zu lösen?

Vermutlich nicht und wenn, geht es zulasten der eigentlichen Ziele. Was sind die 20 % der Arbeit, welche langfristig 80 % der Resultate bringt? In unserer immer schnelllebigeren Welt bleiben solche Dinge, die wichtig, aber nicht dringend sind, häufig auf der Strecke. Wenn du den Blick vom Tagesgeschäft löst, hast du die Zeit und die Möglichkeit, diese Dinge anzugehen.

6. Mach es nicht allen Recht, sondern stehe zu deinen Überzeugungen

Es gibt nicht den einen Weg zum Erfolg, aber einer der einfachsten Wege zum Misserfolg ist es, allen alles recht zu machen. Dieses Prinzip gilt auf zahlreichen Ebenen.

Nutze das Paretoprinzip und mache eine 80/20 Analyse auf deinem Kundenstamm (im B2B Geschäft) oder auf deinen verkauften Produkten (im B2C Geschäft).

Welche 20 % des Kundenstamms, welche 20 % des Produktsortiments bringen 80 % der Gewinne? Denke darüber nach, dich von finanziell nicht rentablen Kunden und Produkten zu trennen. Häufig sorgt ein etwas schmaleres Sortiment, ein konzentrierter Kundenstamm für bessere Verkäufe mit weniger Stress und Aufwand.

Wenn du es nicht immer allen Leuten recht machst, wirst du mit mehr Gegenwind rechnen müssen, dafür kommst du aber auch schneller voran, sodass es ein recht natürlicher Fahrtwind ist. Fast alle erfolgreichen Personen haben in einem hohen Grad eine sogenannte „unagreeableness“, sie sind auf ihre Art und Weise kontrovers und nicht jeder mag ihnen zustimmen und nicht jedem wollen Sie es recht machen.

7. Arbeite nicht um der Arbeit wegen, setze dir Prioritäten

Vieles scheint dringend und wichtig zu sein. Doch in Wirklichkeit ist es das meiste nicht. Wenn du für jeden Tag deine wichtigste Aufgabe festlegst, welche in dem Feld „Wichtig aber nicht dringend“ sein sollte, wirst du gut vorankommen.

Im Gegenzug passieren auch mal Missgeschicke, wenn du die großen wichtigen Dinge erledigst. Doch dafür wirst du vorankommen. Eine der besten Antworten auf Überforderung liegt in der Definition des Wichtigen, was dein Leben grundlegend verändern kann. Eine der schlechtesten Antworten wäre mehr zu arbeiten, der Arbeit wegen.

8. Vernachlässige niemals deine Gesundheit und wichtige Beziehungen, denn die Arbeit kann diese Lücken nicht füllen

Weniger schlafen und weniger Sport treiben um mehr zu Arbeiten? Auf keinen Fall, denn Arbeit ist nicht alles im Leben. Plane dein Leben und verteidige es gegen die Arbeit. Blockiere dir echte Freiräume und echte Auszeiten, denn Arbeit kann nicht die Zeit mit deinen Liebsten ersetzen.

Genieße das Leben in vollen Zügen und nutze deine begrenzte Zeit auf diesem Planeten. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, dann konzentriere dich einfach mal darauf, nichts zu tun.

Welche anderen Verbote würdest du in deine Not-To-Do-Liste packen?

Produktiv in den Tag: Warum ich wieder um 5:30 Uhr aufstehe!

Laut tönt der Wecker durch mein Zimmer und reißt mich aus meinem friedlichen Schlaf. Schnell springe ich aus dem Bett und mache ihn aus – nicht das die Nachbarn aufwachen, denke ich mir verschlafen. Langsam nehme ich meinen Sessel und setze mich in die Küche, wo schon die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne durch das Fenster funkeln.

Einen Moment halte ich inne und öffne das Fenster. Frische Luft strömt hinein. Mein Blick fällt auf ein paar reife Pfirsiche im Obstkorb. Beherzt greife ich zu und genieße das saftigfrische Obst. Zusammen mit einem Glas Wasser mache ich mich konzentriert an die Arbeit. Nur kurz den Laptop auf den Schoß und schon geht es los. Keine Anrufe, keine Nachrichten, nichts was man verpassen könnte, nur die vor mir liegende Aufgabe…

Um 8:30 Uhr war ich fertig. Nur 3 Stunden statt der gewöhnlichen 6 Stunden. Wow, dachte ich mir. Das möchte ich mit euch teilen. Dieses Phänomen nennt sich Deep Work.

Was ist Deep Work?

Deep Work steht vereinfacht für „konzentriertes Arbeiten“, dem gegenüber steht das oberflächliche Arbeiten, die „Shallow Work“.

Konzentriertes Arbeiten ist nicht einfach. Das kann ich dir mit einer einfachen Aufgabe zeigen. Versuche für 2-3 Stunden konzentriert an einem Projekt zu arbeiten. Das Smartphone bleibt dabei aus. E-Mails und Nachrichten sind tabu. Setz dich dafür an einen einsamen Ort, an dem du nicht von anderen Menschen gestört wirst.

Ich finde diese Aufgabe untertags unglaublich schwer. Deep Work ist eine Fähigkeit, die unserer Generation verloren gegangen ist. Auf unseren Smartphones wartet jederzeit die ultimative Informationsflut. An jeder Ecke eine Ablenkung. Da möchte man eigentlich nur kurz einen Beitrag auf verschiedenen Social Media Kanälen posten und schon steckt man wieder drin. 6 Stunden am Smartphone / Tag sind heute leider ganz und gar keine Seltenheit. Dabei wären die meisten Menschen am Laptop deutlich produktiver.

Am Ende ist es die konzentrierte Arbeit, welche Resultate schafft. Resultate über alle Felder hinweg. Vom Fortschritt im eigenen Unternehmen über persönliche Wertvorstellungen bis hin zu Ideen. Alles erfordert Konzentration.

Früh aufstehen als Lösung? Das sind deine Vorteile

Je früher ich den Tag beginne, desto mehr Zeit habe ich in den Morgenstunden. Direkt nach dem schlafen ist unsere Konzentrationsfähigkeit am höchsten. Das liegt an der Ruhe des Morgens. Während die Familie schläft, es auf den Straßen ruhig ist und auf dem Handy keine Anrufe ankommen, steigt die Produktivität.

Niemand ist wach, der etwas von mir möchte. Ich kann mich in Ruhe auf die wichtigste Aufgabe des Tages fokussieren und habe den Morgen ganz für mich alleine. So weit die Theorie, vermutlich bin ich nicht die erste Person die dir davon erzählt. Denn gleich wie gut es sich anhört, wer nicht auf ein paar wichtige Details achtet, der wird sich am Morgen nicht fit und ausgeschlafen konzentrieren können.

Meine Tipps zum frühen Aufstehen

Rund um das frühe Aufstehen kursieren viele Gerüchte. Wenn man das Internet durchsucht, finden sich unzählige Tipps und Vorschläge, wie man sich daran adaptiert. Hier zeige ich euch meine Tipps, die für mich persönlich funktioniert haben. Auf welche Methoden setzt ihr? Schreibt es in die Kommentare.

Ausreichender Schlaf: Frühes Aufstehen ist nicht gleichzusetzen mit einem längeren Tag. Es geht viel mehr darum die Anzahl der produktiven Stunden am Morgen zu erhöhen. Also denk daran rechtzeitig ins Bett zu gehen.

Wecker weg vom Bett: Wer früh aufsteht, braucht einen Wecker und wer sich bewegt steht besser auf. Lege deinen Wecker einfach in die Raummitte. Das Resultat wird dich zum Staunen bringen. Der Weg vom Bett bis zum Wecker wirkt belebend, zumindest bei mir.

Klares Ziel am Morgen: Wenn du morgens erst mal darüber nachdenken musst, was du tun möchtest, wird dein Weg unweigerlich wieder schlafend im Bett landen. Schreib dir am besten einen Abend vorher deine 1-2 Projekte für die ersten 3-4 Stunden des Tages auf. So startest du direkt aus dem Bett mit einem Plan. Je wichtiger dieses Projekt (und umso knapper die Timeline), desto höher steigt meine Motivation.

Esse und trinke: Direkt aus dem Bett erst mal in ein leckeres Obst beißen und herrlich kühles Wasser trinken, so lässt es sich leben. Früh morgens geht es nicht darum satt zu werden (zumindest für mich) – im Gegenteil, es geht viel mehr darum wach zu werden.

Frische Luft atmen: Das Zimmer wurde über die Nacht stickig. Gehe kurz hinaus, um die frische Luft des neuen Tages zu atmen. In meinem Fall öffne ich einfach das Küchenfenster.

Bist du morgen auch mit dabei?

Das waren meine Gedanken zum frühen Aufstehen. Wie siehst du das Thema? Was machst du in deinen Morgenstunden? Schreib deine Meinung in die Kommentare.

Grüße, euer Fabian

Lass die kleinen schlechten Dinge geschehen…

Willkommen zurück! Während ich diesen Artikel schreibe, sitze ich im Zentrum der portugiesischen Hafenstadt Porto. Unter mir die Altstadt. In meiner Hand ein leckerer Porttonic.

Was für ein Tag. Ursprünglich wollte ich heute Morgen nur eine Runde Surfen gehen mit der Porto Surf School. Doch dabei ist (fast) alles schiefgegangen, was schiefgehen konnte. So wurde schnell ein ganzer Tag daraus.

Wenn der Surfbus während der Fahrt einen Reifen verliert, der Surflehrer in ein giftiges Petermännchen tritt und das Auto nicht mehr angeht, dann ist das im ersten Moment nicht allzu positiv. Dennoch habe ich es nach dem ersten Schreck immer wieder mit einem Lächeln angenommen. Die Entspannung unseres brasilianischen Surflehrers war einfach ansteckend und passt damit durch Zufall zu meinen heutigen Gedanken.

Ich lade dich auf ein Gedankenexperiment ein.

Stelle dir vor, du möchtest dich auf ein neues großes Projekt fokussieren. Was benötigst du? Zeit und Energie. Kannst du dir 10 Minuten nehmen, um dein iPhone zu checken? Sicher, aber was wird dich erwarten. Hast du die Zeit, mögliche Probleme und Krisen zu lösen?

Vermutlich nicht ohne dein großes Projekt hinten an Zustellen – schließlich kann es ja warten. Oder etwa nicht? Wann hat man die Zeit, an seinen Träumen zu arbeiten? Um im Leben voran zukommen musst du lernen, dringende Dinge hinter wichtigen Dingen anzustellen. Ja, du wirst dadurch kleine schlimme Dinge geschehen lassen, aber im Gegenzug machst du die großen Dinge geschehen. Klingt nach einem fairen Tausch.

Was sind die großen Ziele und Projekte im Leben? – 3 Fragen gegen Produktivitätsblindheit

  • Was ist dein eines Ziel, deine eine lebensverändernde Aufgabe, die das Potenzial in sich trägt, alles zu verändern?
  • Was sind die dringendsten Dinge, die du heute erledigen „musst“?
  • Kannst du das Dringende für einen Tag laufen lassen, um den nächsten Schritt hin zu deinen Zielen zu gehen?

Immer wenn du an den wichtigen Dingen im Leben arbeitest und die dringenden Dinge vernachlässigst, werden an anderen Stellen auch „schlimme“ Dinge passieren. Leute werden empört sein und es in ein paar Tagen wieder vergessen haben. ABER die großen Aufgaben, an denen du arbeitest, die werden deinem Leben eine völlig neue Richtung geben.

Also sei mutig und probiere es aus. Berichte gerne in den Kommentaren von deinen Erfahrungen. Ich freue mich, mit dir ins Gespräch zu kommen.

Grüße, euer Fabian

Meine Geschichte

Ich – Fabian Regnery – möchte dich herzlich auf meiner Website willkommen heißen. Als Abenteurer stand ich mit 14 Jahren auf meinem ersten 4000er in der Schweiz und als Unternehmer habe ich mit 18 Jahren mein erstes Gewerbe angemeldet.

Auf diesem Blog nehme ich dich mit in mein Leben, teile meine Gedanken und Erfahrungen rund um Produktivität, Minimalismus und meinen Ansatz von einem ortsunabhängigen Unternehmertum.

Wie könnte dein Leben aussehen, wenn du es selber in die Hand nimmst?

Das Leben vieler Menschen verläuft ähnlich. Ein fiktives Drehbuch aus Schule & Ausbildung, gefolgt von Arbeit, Heirat und vielleicht dem Kauf von einem Eigenheim. Es geht 2-mal im Jahr in den wohlverdienten Urlaub bis irgendwann der Ruhestand wartet. Naja und dann ist es vorbei.

Wenn das nicht dein erstrebenswerter Lebensweg ist, dann bist du herzlich eingeladen mir zu folgen. Auf meinem Blog möchte ich neue Wege gehen. Gedanken, Ideen und Erlebnisse teilen, die dir dabei helfen mit neuen Perspektiven durchs Leben zu gehen. Ich werde ehrlich reflektieren und zeigen woran ich derzeit arbeite.

Und nun viel Freude auf meinem Blog! Grüße, euer Fabian

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