Warum Du Entschleunigungs-Phasen im Leben brauchst

Heute ist Montag. Mit einem Kaffe am Tisch schreibe ich gerade an diesem Beitrag, der die neue Woche einleitet. Montags klappt das meistens am besten, aber warum – Was ist der Unterschied zwischen der Kreativität am Freitag und jener am Montag?

Genau darum geht es in diesem Beitrag. Ich zeige dir, welche Wirkung Ruhezeiten in deinem Leben haben. Ein Phänomen, das beim Training am deutlichsten wird.

Stell dir zwei Athleten vor, die in drei Wochen einen Wettkampf haben. Während der erste Athlet in den kommenden 3 Wochen jeden Tag so hart wie möglich trainiert, um sich optimal auf den Wettkampf vorzubereiten – geht der zweite Athlet einen anderen Weg.

Die ersten anderthalb Wochen trainiert er jeden Tag mit dem ersten Athleten, doch dann hört er plötzlich auf. Er hört einfach auf zu trainieren. Der erste Athlet wundert sich und gibt sich siegesgewiss. Ich trainiere mehr, ich trainiere doppelt so lange – natürlich werde ich gewinnen.

Doch dann kam der Tag des Wettkampfs … Du weißt vermutlich schon, wie es ausgeht, du hast eine Vermutung: Während der erste Athlet durch die drei Wochen des intensiven Trainings erschöpft ist, kommt der zweite Athlet erholt zum Wettkampf, gibt alles und kann nicht anders als zu gewinnen.

Der erste Athlet hat härter trainiert, er hat mehr gegeben und trotzdem, trotz allem hat er verloren. Wie kann das sein und was können wir daraus lernen?

Der Name des Phänomens

Das Kind hat einen Namen: Deloading. Unter Deloading versteht man eine geplante Reduzierung vom Trainingsvolumen, von der Intensität bis hin zur vollständigen geplanten Ruhe.

Sportler nutzen Deloading nicht als Ausrede für eine Pausenwoche, sondern als Werkzeug, um wieder fit für neue Rekorde zu sein und das Verletzungsrisiko zum Beispiel von Übertraining zu reduzieren.

Aber was hat das mit dem Geschäft zu tun?

Wir nähern uns der Antwort auf unsere Eingangsfrage: Was ist der Unterschied zwischen der Kreativität am Freitag oder Samstag und jener am Montag?

„Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.“ – Genesis 2.3

Es ist der Ruhetag. Gestern war Sonntag, ein Tag der Entschleunigung. Wie bei dem Athleten, der kurz vor dem Wettkampf pausiert, mache ich vor der neuen Woche eine Pause.

Diese Pause, dieses Deloading, sorgt dafür den Raum für neue Kreativität, neue Schaffenskraft zu geben.

Ich denke mir mittlerweile, wenn selbst Gott am siebten Tage ruhte, sollte ich es zumindest versuchen. Dann sollte ich es zumindest versuchen, versuchen zu ruhen.

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