Abenteuer Marokko: Mit dem Roller über den Hohen Atlas von Taghazout bis Marrakesch

Was sind die Zutaten für ein großes Abenteuer, für den Aufbruch ins Unbekannte?

Als Kind hatte ich immer wieder ein Buch in meinen Händen: „Die letzten Abenteuer unserer Erde“.

Es war ein ziemlich großes Buch mit vielen farbigen Bildern aus den 70er Jahren.

Auf dem Roller im Djellaba (traditionelles Berber-Gewand) durch den Hohen Atlas in Nordafrika.

Ich erinnere mich noch an die Bilder von der Gleitschirm Überquerung der Alpen, der Besteigung vom Mount Everest, den Goldsuchern in Australien, den Surfern vor Hawaii, den Truckern in der Sahara, den Freikletterern im Yosemite Valley… und viele Abenteuer mehr. 

Alle diese Abenteuer haben zwei Dinge gemeinsam: Zeit und Mut.

Zeit braucht es, um dem Abenteuer den Raum zur Entfaltung zu geben.

Ohne Stress und ohne Druck abwarten zu können bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Die passende Thermik, das perfekte Wetter oder die perfekte Welle…. und aufgeschlossen zu sein für die vielen kleinen und großen Momente, weil man nicht sofort gezwungen ist weiter zu ziehen.

Mut braucht es, um im richtigen Zeitpunkt alles zu geben und sich in das große Unbekannte zu wagen.

Die Grenze zwischen Mut und Torheit mag im Abenteuer auch hin und wieder verschwimmen. 

Abenteuer Surfen: Zeit und Demut

Für anderthalb Monaten dem nassen Winter in Deutschland entfliehen.

Surfen gehen und den Sommer früher einleiten, während ich Remote weiter an meinen Projekten arbeite. (Wie das möglich ist? Dazu in diesem Beitrag)

Surfen braucht Zeit und Demut. 

Zeit, weil gute Wellen brauchen Zeit, selbst bei gutem Timing in der Saison.

Wer nur eine Woche surfen geht hat eine hohe Chance keinen einzigen Tag mit guten Wellen zu erleben, aber wer einen lang Monat surfen geht, der wird eigentlich immer Tage mit guten Wellen haben.

Demut ist die zweite Säule beim surfen. Ich spreche da wirklich aus Erfahrung. 

Zu viele Anfänger (auch ich habe das gemacht) gehen viel zu schnell auf Hardboards und Shortboards und folgen da einem etwas toxischen Drang.

Denn Wellen bekommt man dadurch deutlich schwieriger und je weniger Wellen man bekommt, desto langsamer macht man Fortschritte beim Surfen.

Wer dann auch die Demut hat bei „schlechten Wellen“ dennoch raus zu paddeln und zu üben, der wird bei den guten Wellen um so mehr belohnt.

Mit dem Roller 600km über den Hohen Atlas

Aber anderthalb Monate sind genug Zeit auch für andere Abenteuer als das Surfen offen zu sein… und so bin ich ins Roller fahren geschlittert.

Was mit meinem ersten Tag im Leben auf einem Roller angefangen hat, wo wir die Küste hoch nach Imsouane gefahren sind wurde paar Wochen später zu:

Wir mieten Roller und überqueren den Hohen Atlas auf über 2100 Meter hohen Pässen. Von Taghazout über Agadir, über den Hohen Atlas bis nach Marrakesch.

Es ist ein richtiges Abenteuer, vom ersten Mal lange Roller fahren, schmalen Bergpässen bis zur fremden Kultur der Berber im hohen Atlas. 

Aber ich lass mal die Bilder sprechen:

Eine Herde Dromedare (siehe Höcker, keine Kamele), an der Straße in der Ebene hinter Agadir
Durch die Tiefebene immer weiter Richtung Atlas Gebirge, wo oben noch der Schnee liegt
Durch Regenfälle und Erdrutsche der letzten Tage war der Pass teilweise verschüttet und musste mit schwerem Gerät geräumt werden
Teilweise waren die Straßen auch gut befahrbar, dennoch haben wir kaum andere Touristen gesehen
Auf 2100 Metern auf der Passhöhe im Atlas
Die Region leidet immer noch unter den Auswirkungen des schweren Erdbebens 2023, alle Cafés am Wegesrand entlang der Pässe waren sehr dankbar das wir als Touristen da waren.

Ein richtiges Abenteuer, einfach genial.

Jetzt sitze ich während ich diese Zeilen schreibe am Pool vom Landhaus im Atlas Gebirge.

Es ist einfach ein herrlicher ruhiger Kontrast zum geschäftigen Treiben in Taghazout.

Noch 2-3 Tage hier im Dorf, einfach in Ruhe denken und arbeiten, dann geht es weiter mit den Rollern gen Marrakesch

Ein Zwischenstopp im großen Abenteuer. Alles gute, euer Fabian

Und es Nachts wartet wieder das Kaminzimmer

Weniger Digital, mehr Real: Weg vom Smartphone, zurück ins echte Leben

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in einem Zug auf dem Weg in die Alpen. Es ist das Saisonende der Snowboard-Saison in Deutschland. Nur noch die Zugspitze und das Nebelhorn haben ihre Lifte geöffnet.

Bei sommerlichen Temperaturen lässt sich auch im T-Shirt snowboarden. Es war schon richtig genial, dieses Gefühl der Freiheit, nur im Shirt die Hänge hinabzufahren.

Aber nachdem es in den letzten Tagen noch einmal etwas frischen Schnee gab und das Wetter reichlich Sonne verspricht, habe ich mich ein letztes Mal für diesen Winter auf den Weg in die Berge gemacht. Mit dem Zug fuhr ich von Heidelberg über Stuttgart und Ulm nach Oberstdorf.

Die Bahnstrecke von Ulm nach Oberstdorf ist wirklich ein Erlebnis

Um mich herum im Zug sitzen Dutzende Menschen, jeder in seiner eigenen kleinen Welt. Mit Kopfhörern ausgestattet und den Blick auf das Handy gerichtet, konsumieren sie das digitale Leben. Ein gewöhnlicher Anblick, aber auch ein merkwürdiger, etwas unheimlicher Anblick.

Kurzes Glück im Algorithmus

Sei es Instagram, YouTube oder TikTok – wer kennt es nicht? Man begibt sich auf die Suche nach einer Antwort oder möchte etwas teilen, und plötzlich zeigen uns die Algorithmen ein Video nach dem anderen.

Der Finger wischt über den Bildschirm, und das Gehirn schaltet ab. Es gerät in einen Tunnel und wird in die Plattform hineingezogen, weg von der Realität hin zur digitalen Welt. Gut und gerne zwei Stunden kann es dauern, bevor das Gehirn vor Erschöpfung aufgibt. Übrig bleibt eine gewisse Leere.

Bisher konnte ich zumindest keine positiven Auswirkungen feststellen. Ich empfinde nur Leere und ein leicht schwummriges, wie vernebeltes Gefühl im Geist. Einzig während des Tunnels erlebe ich diesen kleinen, immer wiederkehrenden Kick von Dopamin. Es ist ein kurzes Glück, wenn die Algorithmen der Apps den nächsten, irgendwie spannenden Beitrag anzeigen.

Und die Gedanken sind leer…

Es gibt praktisch kaum etwas aus dem Meer der Algorithmen, an das ich mich erinnern kann. Ich befürchte, dass es nicht an meinem Gedächtnis liegt, sondern an der Sache selbst. So schnell, wie die Aufmerksamkeit kommt, so schnell geht sie auch wieder.

Die Antwort und Lösung aller Probleme

Mittlerweile sitze ich auf einem Stuhl in der Sonne, neben mir ein Milchkaffee, und die Antwort auf diese Probleme ist eigentlich ganz einfach: Lege dein Handy häufiger weg – insbesondere am Anfang des Falls in den Tunnel, wenn dein Gehirn noch eine gewisse Widerstandskraft besitzt. Eine Antwort, die viel leichter gesagt (oder geschrieben) als umgesetzt ist.

Ein paar mehr Hintergründe zum Algorithmus, um ihm mental effektiver widerstehen zu können, sind hilfreich. Dafür müssen wir uns im Kopf behalten, was das Ziel aller Algorithmen ist: Aufmerksamkeit und Zeit.

Sie zeigen dir Dinge an, die dich interessieren oder zumindest deine Aufmerksamkeit binden, damit du mehr Zeit auf der Plattform verbringst. Denn deine Zeit auf der Plattform ist für die Betreiber Geld wert. Eine Social-Media-Plattform verdient in der Regel dadurch Geld, dass sie die Zeit der Nutzer – deine Zeit – an die eigentlichen Kunden, die Werbepartner, verkauft.

Hier zu sehen: Das Produkt der Social-Media-Plattformen – der Nutzer.

Wir leben in einer Aufmerksamkeitsökonomie

Die meisten Produkte und Dienstleistungen können wir als Kunden aus unterschiedlichsten Quellen in ähnlicher Qualität beziehen – zumindest theoretisch. Aber am Ende des Tages kaufen wir dort, wo unsere Aufmerksamkeit hin geführt wird.

Ohne jetzt tiefer in die Thematik einzusteigen, wird klar: Unsere Aufmerksamkeit bzw. die Aufmerksamkeit von Menschen ist eines der wertvollsten Güter des digitalen Zeitalters. Der Wettbewerb um sie ist dementsprechend hart.

Weg vom Handy, rein ins Leben

Mir hilft es, zu planen und spannende Termine zu haben. Die geplanten Abenteuer und Erlebnisse sorgen dafür, dass ich in der realen Welt beschäftigt bin und das Smartphone maximal zur Dokumentation nutze.

Dieser Übergang vom sommerlichen Tal bei 25 Grad hinauf auf den Berg, wo der Winter herrscht, war wirklich faszinierend. Diese ‚Extreme‘ sind durchaus anregend.

Am schlimmsten schlagen die Algorithmen zu, wenn ich alleine bin, keine Arbeit und nichts Spannendes geplant ist. Indem ich Tag für Tag versuche, ein tolles Leben zu planen, hat das Handy weniger Chancen, mich vom Leben wegzuführen.

Wie schafft ihr es euer Handy weg zu legen?

Die Macht der Einfachheit: Ein minimalistischer Ansatz zu einem erfüllteren Leben

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in einem Café in Heidelberg. Draußen ist es trüb, es ist Montag, und ich denke an das Wochenende zurück.

Ein erstes Frühlingswochenende, das ich im Wald verbracht habe. Während ich im Wald war, musste ich immer wieder an einen Satz denken, der mich jetzt schon etwas länger begleitet und über den ich schon häufiger nachgedacht habe: „Needing less makes you more powerful.“

Was braucht man wirklich im Leben, und was macht es mit uns, wenn wir weniger brauchen? Warum kann uns weniger stärker machen, und welche Macht hat die Einfachheit? Darum soll es in diesem Beitrag heute gehen, und den Anfang macht eine Frage.

Wie würde dein Leben aussehen, wenn du nicht Arbeiten müsstest?

Ich stelle mir gerne folgende Frage: Wenn ich all mein Geld, das ich zum Leben brauche, einfach so bekommen würde – was würde ich tun? Ganz offen und ohne Einschränkungen. Wie würde mein Leben, wie würde dein Leben aussehen? Was würdest du tun?

Denk einfach darüber nach: Was würdest du den Tag über machen? Was hättest du für Ziele? Woher käme deine Zufriedenheit? Schreib es dir gerne in Stichpunkten auf.

Jetzt gehst du jeden deiner Punkte Schritt für Schritt durch. Welche davon könntest du heute schon realisieren? Welche davon erscheinen unerreichbar? Welche Schritte müsstest du gehen, um diese Punkte umzusetzen?

Viele dieser Punkte könntest du wahrscheinlich schon heute realisieren – zumindest bei mir ist es so. Vor allem Vorstellungen, die weniger materialistisch sind, lassen sich in vielen Fällen eigentlich angehen.

Aber warum setzen wir sie so oft nicht um? Fehlt es uns „nur“ an Mut, oder ist es die Angst vor Discomfort – diesem unangenehmen Unbehagen?

Schreibt gerne eure Listen in die Kommentare; ich bin gespannt, wie eure Leben aussehen würden.

Welche Macht hat die Einfachheit?

Ich merke, dass weniger Dinge in meinem Leben zu mehr Freiraum führen. Vor allem das Eliminieren von Verpflichtungen, das Delegieren und Outsourcen von wiederkehrenden Aufgaben helfen dabei, mehr Freiheiten zu genießen. Diese Freiräume nutze ich zum Nachdenken und Leben.

Weniger Verpflichtungen und wiederkehrende Aufgaben sorgen auch für eine größere Autonomie. Je weniger ich brauche, desto unabhängiger bin ich von äußeren Umständen und kann Entscheidungen dementsprechend freier treffen.

Ein ganz konkretes Beispiel ist das Unternehmertum. Ein Mensch, der viele Verpflichtungen und Ausgaben in seinem Leben hat, wird es viel schwerer haben, sich selbstständig zu machen. Er braucht viel mehr zum Leben als jemand, der ein einfaches Leben führt und letztlich kaum etwas braucht.

Weniger zu brauchen gibt dir die Möglichkeit, bei der Unternehmensgründung größere Risiken einzugehen und macht dich stärker im Vergleich zu einer Person, die schon viele Ressourcen für ihren hohen Lifestyle benötigt.

Mein Fazit

Ich glaube, dass das Streben nach weniger paradoxerweise der Schlüssel zu einem reicheren Leben sein könnte. Weniger Bedürfnisse sorgen für mehr Sicherheit, mehr Freiheit und wohl letztlich auch mehr Zufriedenheit. Du brauchst kein Rennen zu gewinnen, zu dem du dich nicht angemeldet hast.

Es gibt so viel zu entdecken da draußen, wenn du die Zeit und die Freiheit hast, rauszugehen und die eigene Komfortzone zu verlassen. Wenn du wenig brauchst, hast du diese Freiheit, und da schließt sich der Kreis wieder.

Statt das zu tun, was andere von dir erwarten, und in diesen Erwartungen zu leben, kannst du den Mut haben, das Leben nach deinen Bedingungen zu gestalten und einen anderen Weg zu gehen.

Also: Hab den Mut, deinen Weg zu gehen.

Grüße, euer Fabian

Fang endlich an!

Wir haben Mitte Dezember, in einer Woche ist Weihnachten. Der Stress der Adventszeit geht in diesem Jahr recht gut an mir vorüber – den Prioritäten sei dank. Ich sage häufiger „Nein“, dafür konnte ich mir die Zeit nehmen, mit vielen großartigen Menschen in tiefe Gespräche zu versinken. Ein schöner Aspekt dieser kalten Jahreszeit (neben dem Snowboarden).

Immer wieder kamen in diesen Gesprächen Ideen, Träume & Wünsche zum Vorschein. Schnell entwickelte sich ein reger Austausch, wie man diese oder jene Ideen starten kann, diesen oder jenen Traum realisieren kann. Ein gewaltiges Potenzial, dass nur darauf wartet, entfesselt zu werden, umgesetzt zu werden.

Nach einer Woche treibt mich die Neugierde und ich Frage nach: „Was macht dein Traum?“. Betroffenes Schweigen, denn passiert ist allzu oft nichts. Das Einzige, was ich höre, sind Ausreden. Ideen wurden zerdacht, Träume wurden abgetan und Wünsche wurden zerstreut.

Es fehlte an Glauben, es fehlte an Leichtigkeit und es fehlte an Mut. Ohne die letzten beiden ist es schwierig, sich zu trauen und ist es schwierig für sich zu stehen.

„Einfach mal machen“, ist wohl ein Satz, den hier in Deutschland nicht allzu viele Menschen unterschreiben können. Dabei ist „Machen“ die üblichste Form, um ein erfolgreiches Geschäft aufzubauen – dazu auch mehr in diesem Beitrag.

Du musst anfangen! Fang an deine Ideen umzusetzen, fang an deine Träume zu leben, fang an deine Wünsche zum Ziel zu erklären. Wenn du an dich glaubst und anfängst, bist du auf dem Weg. Wage den ersten Schritt, denn jede lange Reise hat mit genau diesem einen ersten Schritt begonnen.

Worauf wartest du noch? Fang endlich an!

Not-To-Do-Listen: 8 Gewohnheiten, ohne die du produktiver bist.

Vernachlässige niemals deinen Körper.

Mit einer Not-To-Do-Liste lässt sich die eigene Produktivität oft schneller steigern als mit einer To-Do-Liste.

Die Begründung ist einfach: All das, was du nicht tust, entscheidet darüber, was du letztlich tun kannst.

Mir sind diese zehn negativen Angewohnheiten aufgefallen, die man zugunsten einer höheren Produktivität abstellen sollte. Unter den einzelnen Punkten geht es um ihren Sinn und wie du sie persönlich im Alltag umsetzen kannst.

1. Versuche nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen

Hier eine Veranstaltung, dort ein Termin – wer viele Menschen kennt und unternehmerisch erfolgreich ist, der erhält zahlreiche Einladungen.

Aus meiner Erfahrung sind 4-5 konkurrierende Termine an einem Tag keine Seltenheit. Daraus die „richtige“ Auswahl zu treffen ist nicht immer einfach. Doch nur wenn du lernst „Nein“ zu sagen, hast du die Zeit, weitere Entscheidungen zu treffen und deinen Zielen zu folgen.

Aber welche Einladungen und Veranstaltungen sagt man ab und welche nicht?

Ich lasse mir bei solchen Entscheidungen durch übergeordnete Ziele helfen. Eines dieser Ziele ist zum Beispiel die körperliche Gesundheit. Sie besteht nicht nur aus einer gesunden Ernährung, sondern auch aus regelmäßigem Trainieren. Doch Trainieren benötigt Zeit und man kann es auch noch „morgen“ machen.

Aus meiner Sicht eben nicht. Ist ein Trainingstermin einmal ausgefallen, so lässt er sich nie wieder nachholen. Wenn nun Termine zu meinen regelmäßigen Trainings konkurrieren, so fällt die Wahl in der Regel auf das Training. Denn nur durch regelmäßigen Sport lässt sich die Gesundheit bewahren.

2. Konsumiere keine sozialen Medien (und kein TV)

Facebook, Instagram, Twitter und TikTok haben nur ein Ziel: Deine Aufmerksamkeit. Ihr Geschäftsmodell ist es, deine Aufmerksamkeit an Werbetreibende zu verkaufen. Je mehr Zeit du auf ihren Plattformen verbringt, desto mehr Werbung kannst du sehen (sogenannte Impressions) und desto mehr Geld verdienen die Plattformen an dir.

Das ist absolut legitim und von den Plattformen nicht verwerflich, aber möchtest du dein Leben wirklich vor dem Bildschirm verbringen? Möchtest du dir durch Werbetreibende suggerieren lassen, unglücklich zu sein und neue Produkte zu benötigen?

Ich nicht.

Eigentlich müsste ich dir raten, soziale Netzwerke von deinem Smartphone zu löschen, doch gibt es Gründe, die dagegen sprechen. Über soziale Medien erreichst du Menschen und genau dafür solltest du sie auch nutzen. Werde zum Content Greator und produziere aktiv Inhalte, statt stundenlang zu konsumieren.

3. Vermeide lange Telefonate um jeden Preis

Die meisten langen Telefonate bringen nichts, außer für die eigene Unterhaltung – im wahrsten Sinne des Wortes. Vermeide lange Telefonate in deiner Arbeitszeit, um Dinge effektiv und schnell zu erledigen. GTD (Getting Things Done) sollte das Ziel sein.

Sobald jemand im Businesskontext anruft und fragt: „Wie gehts?“, solltest du auf der Hut sein und rennen. Starte Gespräche lieber mit einem „Was gibts?“ oder einem „Ich habe nur 2 Minuten Zeit, aber wie kann ich dir helfen?“. Mit diesen Formulierungen kommst du zum Punkt GTP (Getting To the Point) und führst das Gespräch in eine produktive Richtung.

4. Mache dein Glück nicht von anderen abhängig

Manche Menschen tragen die Überzeugung in sich, dass dieses oder jenes passieren muss, damit sie glücklich sind. Sie machen sich vollständig von anderen Menschen abhängig.

Ein bekanntes Beispiel ist die Partnerwahl. Manche Männer denken, wenn sie nur eine Freundin hätten, wäre Ihr Leben aufregend und spannend – wer möchte mit solch einem Mann zusammen sein?

In Wirklichkeit ist es eher umgekehrt: Wenn du zuerst ein aufregendes und spannendes Leben führst, dann wollen dich Menschen in diesem Leben begleiten.

Ähnlich ist es auch in der Wirtschaft. Wage dich aus deinen Komfortzonen und nimm dein Leben selber in die Hand, statt dich in eine Abhängigkeit zu begeben und dein Glück von einer nächsten Beförderung oder Ähnlichem abhängig zu machen.

5. Versuche nicht alles dauerhaft im Blick zu behalten

Um im Leben voranzukommen, muss man auch mal die kleinen schlechten Dinge geschehen lassen. Das nicht zu tun ist vielleicht einer der größten Fehler, die man als frisch gebackener Unternehmer machen kann.

Vielleicht hast du gerade 5 Minuten Zeit, um die Nachrichten oder die E-Mails zu checken, aber hast du auch Zeit für die Konsequenzen? Sobald du in deine Inbox schaust, können dir potenzielle Probleme und Herausforderungen begegnen. Hast du die Zeit, sie zu lösen?

Vermutlich nicht und wenn, geht es zulasten der eigentlichen Ziele. Was sind die 20 % der Arbeit, welche langfristig 80 % der Resultate bringt? In unserer immer schnelllebigeren Welt bleiben solche Dinge, die wichtig, aber nicht dringend sind, häufig auf der Strecke. Wenn du den Blick vom Tagesgeschäft löst, hast du die Zeit und die Möglichkeit, diese Dinge anzugehen.

6. Mach es nicht allen Recht, sondern stehe zu deinen Überzeugungen

Es gibt nicht den einen Weg zum Erfolg, aber einer der einfachsten Wege zum Misserfolg ist es, allen alles recht zu machen. Dieses Prinzip gilt auf zahlreichen Ebenen.

Nutze das Paretoprinzip und mache eine 80/20 Analyse auf deinem Kundenstamm (im B2B Geschäft) oder auf deinen verkauften Produkten (im B2C Geschäft).

Welche 20 % des Kundenstamms, welche 20 % des Produktsortiments bringen 80 % der Gewinne? Denke darüber nach, dich von finanziell nicht rentablen Kunden und Produkten zu trennen. Häufig sorgt ein etwas schmaleres Sortiment, ein konzentrierter Kundenstamm für bessere Verkäufe mit weniger Stress und Aufwand.

Wenn du es nicht immer allen Leuten recht machst, wirst du mit mehr Gegenwind rechnen müssen, dafür kommst du aber auch schneller voran, sodass es ein recht natürlicher Fahrtwind ist. Fast alle erfolgreichen Personen haben in einem hohen Grad eine sogenannte „unagreeableness“, sie sind auf ihre Art und Weise kontrovers und nicht jeder mag ihnen zustimmen und nicht jedem wollen Sie es recht machen.

7. Arbeite nicht um der Arbeit wegen, setze dir Prioritäten

Vieles scheint dringend und wichtig zu sein. Doch in Wirklichkeit ist es das meiste nicht. Wenn du für jeden Tag deine wichtigste Aufgabe festlegst, welche in dem Feld „Wichtig aber nicht dringend“ sein sollte, wirst du gut vorankommen.

Im Gegenzug passieren auch mal Missgeschicke, wenn du die großen wichtigen Dinge erledigst. Doch dafür wirst du vorankommen. Eine der besten Antworten auf Überforderung liegt in der Definition des Wichtigen, was dein Leben grundlegend verändern kann. Eine der schlechtesten Antworten wäre mehr zu arbeiten, der Arbeit wegen.

8. Vernachlässige niemals deine Gesundheit und wichtige Beziehungen, denn die Arbeit kann diese Lücken nicht füllen

Weniger schlafen und weniger Sport treiben um mehr zu Arbeiten? Auf keinen Fall, denn Arbeit ist nicht alles im Leben. Plane dein Leben und verteidige es gegen die Arbeit. Blockiere dir echte Freiräume und echte Auszeiten, denn Arbeit kann nicht die Zeit mit deinen Liebsten ersetzen.

Genieße das Leben in vollen Zügen und nutze deine begrenzte Zeit auf diesem Planeten. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, dann konzentriere dich einfach mal darauf, nichts zu tun.

Welche anderen Verbote würdest du in deine Not-To-Do-Liste packen?

Minimalismus: Der Hack für den Abwasch

Wenn du schon mal in einer Wohnung ohne Spülmaschine gelebt hast, wirst du das Problem kennen: Der Abwasch macht sich nicht von alleine. So sammelt sich über den Tag … oder die Woche(n) … immer mehr und mehr Geschirr in der Küche.

Als Folge musst du dir für den Abwasch immer mehr Zeit nehmen, was den Abwasch aber gleichzeitig immer unwahrscheinlicher macht. Diese Spirale endet so manches Mal erst, sobald auch der letzte Teller, der letzte Topf und der letzte Löffel schmutzig ist.

Wenn alle anderen Optionen verbaut sind und der nächste Hunger kommt, führt kein Weg mehr am Abwasch vorbei. Doch dieser Weg des Abwasches wird kein Leichter sein, denn der Abwasch ist schwer.

Hartnäckig halten sich eingetrocknete Essensreste am Geschirr und selbst mit langem Einweichen geht es nur mühselig voran. Eines Tages dachte ich mir: Da muss es doch eine Lösung geben?! (- abseits von einem Abwasch direkt nach dem Essen).

Vielleicht hilft ein geringerer Geschirrverbrauch…

Mein erster Gedankengang lief ungefähr folgendermaßen ab: Mm … vielleicht sollte ich weniger Geschirr beim Essen verwenden, dann muss ich weniger abwaschen. Das erste Samenkorn war gepflanzt und ich habe angefangen, die Nudelpfanne aus der Pfanne und die Tortellini aus dem Topf zu essen. 

Nur gelöst hat es nichts. Denn das Vorgehen hatte einen Haken: Jetzt stand der Abwasch länger in der Küche, schließlich hatte das vorhandene Geschirr länger gehalten. Das war nicht wirklich das gewünschte Resultat. Nun hatten die Essensreste noch mehr Zeit, um schön tief einzutrocknen. Also habe ich weiter drüber nachgedacht … und da kam mir des Problems Lösung.

Minimalismus in der Küche

Statt bei der Verwendung vom Geschirr zu sparen, sollte ich einfach die Anzahl des vorhandenen Geschirrs reduzieren. Der Gedankengang ist einfach: Wer nur 2 Teller, 2 Set Besteck, 2 Bettchen, 1 Topf und eine Pfanne hat, der ist nicht in der Lage, einen Berg von Geschirr in der Küche zu sammeln. 

Die Küche und der Hunger wirken disziplinierend. Denn nach nur 1-2 Mahlzeiten ist Schluss und es muss abgewaschen werden. Wie man dann hungrig in die Küche geht und feststellt, dass es kein Geschirr mehr hat, kommt der zweite Vorteil zum Tragen.

Der Abwasch geht leicht von der Hand. Für 2 Sets Geschirr braucht es einfach nicht lange und wenn die Essensreste nicht eingetrocknet sind, geht es gleich noch deutlich besser. Dieser schnelle und einfache Abwasch ist gemütlich vor dem nächsten Essen zu machen, schließlich hat man Hunger und keine andere Wahl.

Aber was, wenn Freunde zum Essen kommen? 

Ich habe gerne Gäste zu Besuch und du vielleicht auch. Da wird es mit 2 paaren Besteck natürlich schnell mal etwas enger. Aber deswegen auf die soziale Komponente im Leben zu verzichten macht natürlich auch keinen Sinn. Über die Zeit haben sich bei mir zwei valide Optionen herauskristallisiert.

a) Das Geschirr aus dem Keller 

Niemand sagt, das man sein Geschirr wegschmeißen, verkaufen oder verschenken muss. Stattdessen kann man auch einfach eine Kiste mit Tellern und Besteck in den Keller stellen. Wenn ein größerer Besuch kommt, holt man sie schnell hoch und kann jeden herzlich ausstatten. 

b) Das Geschirr von Gästen

Wer keinen Keller hat oder größere etwas Feiern veranstaltet, der stößt schnell an seine Grenzen. Dabei ist die Lösung recht einfach. Wenn die Gäste auf der Gartenparty eh schon einen Salat oder Grillgut mitbringen, dann können sie auch noch ihr Geschirr mitbringen.

Dieser Weg hat einen netten Vorteil: Der Abwasch fällt beinahe vollständig aus. Jeder hat ja seine eigene Ausstattung dabei und will sie auch wieder mitnehmen. Hin und wieder bleibt natürlich auch etwas liegen. Aber die Zeit hat gezeigt, wenn jeder an seinen eigenen Abwasch denkt, ist an alle gedacht. 

Das Spülmaschinenparadoxon

Wer eine Spülmaschine besitzt und sie verwendet, für den macht der Minimalismus in der Küche nicht unbedingt Sinn. Schließlich möchte man auf andere Parameter optimieren:

  • Die Spülmaschine sollte, wenn Sie läuft, möglichst voll laufen.
  • Die Spülmaschine sollte möglichst selten laufen, aber dennoch mindestens 1 Mal in der Woche.

Je voller die Spülmaschine, desto geringer der Aufwand und die Wasser und Energiekosten pro Geschirrstück. Je seltener die Spülmaschine läuft, desto seltener muss man sie ausräumen und hat den Aufwand des Starts von einem Waschvorgang. Allerdings ist diese Zeit – ich spreche aus Erfahrung – auf ca. eine Woche begrenzt, danach gammelt es in der Spülmaschine zu sehr.

Zur Erfüllung dieser beiden Parameter braucht es deutlich mehr Geschirr als zwei Sets. Im Ergebnis hat man aber auch weniger Aufwand und Kosten als mit dem gleichzeitigen Minimalismus in der Küche.

Fazit: Mit dem Minimalismus in der Küche kannst auch du dein Abwaschproblem lösen – wenn du es hast … 

Natürlich sind wir mal ganz ehrlich: Wer seinen Abwasch direkt nach dem Essen macht, der hat weniger Aufwand. Doch wie diszipliniert man sich selber das auch wirklich zu tun? Denn der Geist ist vielleicht stark, doch der Körper ist schwach.

Eine Lösung ist mein Minimalismus Hack für die Küche. Ich nutze ihn jetzt schon seit einiger Zeit und es funktioniert. Probier es gerne selber aus und schreib mir mal in den Kommentaren, wie es geklappt hat.

Grüße, euer Fabian

Günstig fliegen in Europa: Ohne Flugsuchmaschinen, dafür mit Ryanair-Hacks.

Flugsuchmaschinen sind ein legaler Scam. Nicht mehr und nicht weniger. Denn wirklich preiswerte Flüge sind dort häufig nicht zu finden. Unter dem Eindruck dir den günstigsten Flug zu vermitteln, verkaufen sie dir die Tickets teuerer Airlines. Wenn es mal die Tickets günstigerer Airlines gibt, sind diese in der Regel teurer als bei der Airline selber.

In diesem Beitrage zeige ich dir, wie ich meine günstigen europäischen Flüge finde. Ganz ohne Flugsuchmaschinen oder andere Vergleichsportale. Ich stelle die beste günstige Airline Europas vor: Ryanair. Ihr erfahrt die besten Ryanair-Hacks und zeige euch, wann ich buche.

Wo buche ich einen Flug?

Ich buche meine Flüge direkt in den Apps der entsprechenden Airlines. Die Vorteile liegen auf der Hand: Meine Daten kann ich in der App hinterlegen und immer wieder ohne großen Zeitaufwand verwenden. In Europa reichen drei Apps völlig aus und in 80 % aller Fälle reicht eine App.

#1 Ryanair – Die beste Airline der Welt

Die günstigste, pünktlichste und größte Airline Europas: Ryanair. Viele lieben sie, manche hassen sie. Wenn Ryanair eine Verbindung anfliegt, sind sie für gewöhnlich die günstigsten, mit Preisen ab 4,90€. In Verbindung mit einer Pünktlichkeit von über 92 % ist Ryanair meine bevorzugte Airline.

Allerdings, wer mit Ryanair fliegt, sollte ein paar Punkte beachten. Ryanair unterschiedet sich hier von den „gewöhnlichen“ Airlines. So ist das kostenlose Handgepäck deutlich kleiner als bei der Konkurrenz. Wenn du mit kleinem Gepäck verreist ist das jedoch kein Problem. Wie das geht, habe ich hier erklärt. Wichtig ist auch das Thema der Buchung vom Sitzplatz. Wenn man keinen bucht, wird man beim Check-in in der App automatisch gesetzt. Gewöhnlich werden Paare getrennt, um den inzentive zu erhöhen doch noch einen Platz zu buchen.

Ryanair Hack: Sitzplatz

An dieser Stelle gibt es einen Trick. Ich checke mich erst wenige Stunden vor dem Abflug in der App ein. Dazu buche ich keinen Sitzplatz. Ich werde also auf die letzten freien Plätze verteilt. Welche Plätze bleiben bei Ryanair bis zum Ende frei? Ja – die teuersten mit der meisten Beinfreiheit ganz vorne. Ich bekomme einen 30€ Sitz umsonst. Aber warum?

Das Ergebnis erklärt sich aus dem Verteilungsalgorithmus. Ryanair will seinen Gewinn durch Sitzplatzbuchungen maximieren. Fensterplätze und der danebenliegende Platz werden meistens von Pärchen bevorzugt und gebucht. Ohne Sitzplatzbuchung füllt Ryanair die Gangplätze von den günstigen Plätzen hinten bis vor die teuren Plätze vorne zuerst auf. Pärchen werden immer automatisch getrennt gesetzt, damit sie danach noch das Upgrade buchen und sich zum Beispiel A und B der entsprechenden Reihe buchen.

Die teuersten Plätze werden erst am Ende wenn alle anderen besetzt sind in der automatischen Sitzplatzverteilung berücksichtigt. Darum lasse ich mich mit meinem späten Check-in kostenfrei auf die teuren Plätze setzen. Aber was wenn der Flieger nicht voll wird? Na dann ist es noch besser. Hier gilt es einfach 2h vor Abflugbeginn, wenn der Check-in schließt noch mal einen Blick auf die freien Plätze zu werfen und sich dann die schönsten auszusuchen. Wie wäre es mit einem Doppelplatz und extra Beinfreiheit am Fenster? Natürlich ohne dafür zu bezahlen.

Ryanair Hack: Priority Boarding

Eine weitere Besonderheit ist die Aufteilung in Priority und Non Priority Boarding. Wer ein (dazu gebuchtes) normalgroßes Handgepäckstück hat (ca. 80% aller Passagiere), der bekommt automatisch das Priority Boarding.

Damit steht er vorne in der Schlange und kann (zusammen mit den anderen 80 %) das Flugzeug zuerst betreten. Das Verfahren dient zur Reduzierung des Turnaround der Flugzeuge, weil so das Gepäck schneller verstaut wird. Passagiere mit Non Priority stehen einfach weiter hinten an der Schlange.

Mein Hack: Ich mache mir am Gate keinen Stress. Während die „besonderen“ Priority Gäste gestresst in der Schlange stehen und auf das Boarding warten, komme ich gemütlich zum Gate und kann noch eine Runde arbeiten. Dann boarde ich als einer der Letzten, wenn sich die Schlange aufgelöst hat. Statt anzustehen, laufe ich gemütlich über das Rollfeld bis zum Flugzeug, wo ich mich an meinen schönen vorderen Platz setze, während (fast) alle anderen schon sitzen.

Ryanair Hack: Nach der Landung ohne Wartezeiten zum Ziel

Das Flugzeug ist gelandet. Kaum wird die Parkposition angefahren, bricht urplötzlich Stress aus. Jeder fängt an, sein Gepäck zu verräumen. Ich hingegen bleibe entspannt sitzen, bis die Tür geöffnet wird. Dann greife ich meinen kleinen Rucksack unter dem Sitz und steige als einer der Ersten aus.

Ryanair hat eine eingebaute Treppe an der vorderen Tür ihrer Boeing 737 MAX, um den Turnaround zu verkürzen. Als einer der ersten Passagiere komme ich schnell und einfach aus dem Flughafen. Auf ein Aufgabegepäck muss ich nicht warten, schließlich habe ich keines dabei.

So entspannt kann fliegen mit Ryanair sein, wenn man weiß, was man tut. Ohne dieses Wissen kann die Airline teurer und stressiger als erwartet werden.

#2 Wizz Air – Günstig in exotischere Ziele

Die ungarische Billigairline Wizz Air ist einer der größten Carrier in Osteuropa, aber auch über die Grenzen hinaus. Zu günstigen Preisen fliegt Wizz Air auch das ein oder andere exotischere Ziel an.

Wenn Ryanair ein gewünschtes Ziel nicht, oder nicht zu den gewünschten Preisen anfliegt, dann nutze ich Wizz Air. Ähnlich wie bei Ryanair gibt es auch hier einige „Besonderheiten“, auf die es zu achten gilt.

#3 Eurowings – Größtes Streckennetz von Deutschland

Eurowings ist keine Billigairline und wird es nie sein.

Michael O’Leary CEO von Ryanair

Relativ teuer & unpünktlich, so habe ich Eurowings bislang erlebt. Warum dann mit ihnen fliegen? Die Antwort liegt im Eurowingsstreckennetz. Eurowings fliegt Routen, welche teilweise nur von den großen staatlichen Airlines geflogen werden. Dazu kommen zahlreiche Flughäfen zum Abflug in Deutschland und die „günstigsten“ Inlandsflüge.

Eurowings kann ich grundsätzlich nicht empfehlen. Wer jedoch eine bestimmte Strecke fliegen muss auf der Ryanair und Wizz nicht fliegen, der ist mit Eurowings noch am besten dabei. Am besten du buchst keine Strecken, welche auf Eur0wings setzen – vorausgesetzt du möchtet einen günstigen und pünktlichen Flug.

Wann sind Flüge am günstigsten?

Um wirklich günstig mit Preisen zwischen 4,90€ und 22,90€ zu fliegen musst du ein paar Aspekte beachten. Flüge sind außerhalb von Saison und Ferienzeiten am günstigsten. Die besten Flugtage mit Ryanair sind Dienstag, Mittwoch & Donnerstag. An diesen Tagen liegen die wenigsten Buchungen vor.

Preise sind nicht gesetzt! Die Preise bei Ryanair verhalten sich hoch dynamisch, abhängig von der aktuellen und prognostizierten Nachfrage. Sowohl „Last minute“ für die kommenden 1-2 Wochen, als auch langfristig mit 6 Monaten Vorlauf und in der gesamten Zeit dazwischen lassen sich günstige Flüge finden. Vergleiche einfach unterschiedliche Destinationen gegeneinander, um gegebenenfalls auch kurzfristig extrem günstige Flüge zu finden.

Die Vergleichsmöglichkeiten auf der Ryanairwebsite und in der Ryanair App sind die besten auf dem Airlinemarkt. Nach einer kurzen Suche, hat man abhängig von seinem Startflughafen die günstigsten Ziele für den gewünschten Reisezeitraum gefunden.

Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Mit welchen Airlines fliegst du günstig durch Europa? Habe ich vielleicht eine Airline vergessen? Schreib es einfach in die Kommentare und lass uns in den Austausch treten.

Grüße, euer Fabian

Ps. Anmerkungen zur Kritik an Ryanair

Ryanair wird gelegentlich für die Bezahlung ihres Personals kritisiert. Auf einem meiner letzten Flüge hatte ich die Gelegenheit, mit den Flugbegleitern über dieses Thema zu sprechen. Die gesamte Besatzung war in Portugal stationiert und hat portugiesische Löhne erhalten. Diesen Vorgang nennt man Geoabitrage. Aus unserer Sicht mögen diese Löhne als gering durchgehen. Im Gegensatz zum Mindestlohn von 4€/h in Portugal sind sie jedoch recht anständig.

Lass die kleinen schlechten Dinge geschehen…

Willkommen zurück! Während ich diesen Artikel schreibe, sitze ich im Zentrum der portugiesischen Hafenstadt Porto. Unter mir die Altstadt. In meiner Hand ein leckerer Porttonic.

Was für ein Tag. Ursprünglich wollte ich heute Morgen nur eine Runde Surfen gehen mit der Porto Surf School. Doch dabei ist (fast) alles schiefgegangen, was schiefgehen konnte. So wurde schnell ein ganzer Tag daraus.

Wenn der Surfbus während der Fahrt einen Reifen verliert, der Surflehrer in ein giftiges Petermännchen tritt und das Auto nicht mehr angeht, dann ist das im ersten Moment nicht allzu positiv. Dennoch habe ich es nach dem ersten Schreck immer wieder mit einem Lächeln angenommen. Die Entspannung unseres brasilianischen Surflehrers war einfach ansteckend und passt damit durch Zufall zu meinen heutigen Gedanken.

Ich lade dich auf ein Gedankenexperiment ein.

Stelle dir vor, du möchtest dich auf ein neues großes Projekt fokussieren. Was benötigst du? Zeit und Energie. Kannst du dir 10 Minuten nehmen, um dein iPhone zu checken? Sicher, aber was wird dich erwarten. Hast du die Zeit, mögliche Probleme und Krisen zu lösen?

Vermutlich nicht ohne dein großes Projekt hinten an Zustellen – schließlich kann es ja warten. Oder etwa nicht? Wann hat man die Zeit, an seinen Träumen zu arbeiten? Um im Leben voran zukommen musst du lernen, dringende Dinge hinter wichtigen Dingen anzustellen. Ja, du wirst dadurch kleine schlimme Dinge geschehen lassen, aber im Gegenzug machst du die großen Dinge geschehen. Klingt nach einem fairen Tausch.

Was sind die großen Ziele und Projekte im Leben? – 3 Fragen gegen Produktivitätsblindheit

  • Was ist dein eines Ziel, deine eine lebensverändernde Aufgabe, die das Potenzial in sich trägt, alles zu verändern?
  • Was sind die dringendsten Dinge, die du heute erledigen „musst“?
  • Kannst du das Dringende für einen Tag laufen lassen, um den nächsten Schritt hin zu deinen Zielen zu gehen?

Immer wenn du an den wichtigen Dingen im Leben arbeitest und die dringenden Dinge vernachlässigst, werden an anderen Stellen auch „schlimme“ Dinge passieren. Leute werden empört sein und es in ein paar Tagen wieder vergessen haben. ABER die großen Aufgaben, an denen du arbeitest, die werden deinem Leben eine völlig neue Richtung geben.

Also sei mutig und probiere es aus. Berichte gerne in den Kommentaren von deinen Erfahrungen. Ich freue mich, mit dir ins Gespräch zu kommen.

Grüße, euer Fabian

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