Drei einfache Ideen für ein glücklicheres Leben

Heute soll es um drei Ideen gehen, auf die ich in den letzten Jahren gestoßen bin. Ideen rund um ein glücklicheres und erfüllteres Leben, zu denen ich immer wieder zurückgekommen bin – vor allem in den Momenten, in denen mein Leben nicht ganz so war, wie ich es mir gewünscht hätte.

Jeder Tag könnte unser letzter hier auf der Erde sein, und eines Tages wird das auch stimmen. Dieser Gedanke führt mich zu den drei Ideen.

Fokussiere dich auf das was vor dir liegt

Unser Leben ist eine Verkettung von Tagen, Stunden und Minuten. Unser Einfluss liegt oft im Jetzt. Im Jetzt können wir handeln, um Dinge zu verändern, und unser heutiges Jetzt war gestern noch das morgige Heute. Gestern, als wir von morgen sprachen, meinten wir heute.

Ich glaube, ein Geheimnis eines großartigen, glücklichen Lebens sind glückliche Tage. Wenn es uns gelingt, immer wieder großartige Tage zu erschaffen, dann werden sich diese Tage zu einem glücklicheren Leben verbinden.

Aber was schafft großartige Tage?

Schätze den Kampf, die harte Arbeit

Das meiste Glück kommt nicht ohne Anstrengung. So gehört das Leid der harten Arbeit und das Leid der Mühe unweigerlich zum Glück dazu.

Zumindest ist es mein Erleben, dass das Glück schwerer Kämpfe und großer Herausforderungen, die überwunden wurden, eine ganz andere Tiefe des Glücks hat als ein flacher Hedonismus.

Es sind die Teile einer guten Geschichte, die auch zum täglichen Glück führen. Eine Heldenreise durch Herausforderungen, Unbequemlichkeiten und Anstrengungen.

Und wenn es am Ende nicht gut ausgeht, dann:

Bringe die Dinge in Perspektive

Es hilft ungemein, Dinge in die richtige Perspektive zu rücken. Seien es meine eigenen Gedanken, Kommentare von Fremden oder sogar Anfeindungen von anderen Menschen.

Betrachten wir es doch einmal so: Wir alle befinden uns gemeinsam auf einem winzigen blauen Planeten in den unendlichen Weiten des Universums.

Alles, was wir als Heimat und Zuhause betrachten, schrumpft zu einem kaum sichtbaren Punkt, wenn wir weit genug davon entfernt sind. Erst ist es hinter unserem Daumen verborgen, dann hinter dem Kopf einer Stecknadel, bis es schließlich – am Rande unseres eigenen Sonnensystems – praktisch unsichtbar wird.

Jede Sorge, jeder Gedanke und jedes Unglück existieren innerhalb eines winzigen Lebewesens auf dieser kleinen Kugel, die um einen Stern am äußersten Rand unserer Galaxie kreist, eingebettet in ein Netz von Galaxien, das durch Raum und Zeit schwebt.

Das bringt die Dinge in Perspektive und hilft mir, nach vorne zu schauen. Es geht weiter, Kopf hoch und Better Days are coming.

In diesem Sinne: Alles Gute und ich denk an dich.

Viele Grüße, Fabian

Das Pareto Prinzip oder wie du mit 20 % deiner Zeit 80 % deiner Aufgaben erledigst

Schon vor einiger Zeit bin ich in mehreren Büchern (Tim Ferriss, Richard Branson…) auf das Pareto Prinzip gestoßen, häufig auch als 80-20-Regel bezeichnet. Es besagt, dass mit nur 20 % Einsatz ganze 80 % vom Ergebnis erreicht werden.

Was es mit dieser verrückt klingenden These auf sich hat und welche Risiken damit verbunden sind, darum geht es in diesem Beitrag.

Kenne die Regeln: Das 80/20-Prinzip

Woher kommt das Pareto Prinzip?

Das Pareto Prinzip ist eine aus Beobachtungen entstandene Annahme. Erstmalig beschrieben wurde es durch den Italiener Vilfredo Pareto im Jahr 1906, welcher die Verteilung der italienischen Vermögen untersuchte. Dabei stellte er fest, dass 80 % des Kapitals in den Händen von 20 % der Familien konzentriert war.

Pareto schlug daher vor, dass sich Banken nur noch um diese 20 % der Bevölkerung kümmern sollten, um Ihre Profitabilität zu erhöhen. Das kam bei den übrigen 80 % der Bevölkerung allerdings nicht so gut an. 😛

Was besagt das Pareto Prinzip?

Das Pareto Prinzip, auch 80/20-Regel genannt, besagt das 20 % vom Einsatz für 80 % vom Ergebnis verantwortlich sind. Mittlerweile wurde das Prinzip aus der Vermögensverteilung auch in zahlreiche andere Bereiche übertragen:

  • B2B Vertrieb: 20 % der Kunden sind für 80 % des Umsatz verantwortlich
  • Produktivität: 20 % der Anstrengung reichen für 80 % der Arbeitserfüllung
  • Verkehr: 20 % der Straßen tragen 80 % des Verkehrsaufkommens
  • Internet: 20 % aller Websites erhalten 80 % aller Aufrufe
  • und so weiter…

Wer das Pareto Prinzip versteht und für sich einsetzt, kann enorme Kosten einsparen und gleichzeitig die Produktivität bei sinkender Arbeitszeit steigern.

Wie verwendet man das Pareto Prinzip?

Wenn du das Pareto Prinzip auf einen Sachverhalt anwenden möchtest, solltest du im ersten Schritt überprüfen, ob das Prinzip für deinen spezifischen Sachverhalt stimmt.

Nehmen wir das Beispiel Zeitmanagement. Für diesen Anwendungsfall können wir annehmen, dass wir in 20 % der Zeit 80 % vom Ergebnis erreichen können. Damit das funktioniert, müssen diese 3 Schritte erfolgen:

Identifizieren der relevanten Aufgaben

Welche Aufgaben sind wichtig und dringend? Welche Aufgaben sind wichtig, aber nicht dringend? Achte darauf, auch wichtige Aufgaben anzugehen, die nicht dringend sind, aber den größten Einfluss auf dein Leben haben können.

Wenn du die relevante Aufgabe definiert hast geht es an den nächsten Schritt.

Konzentriert Arbeiten

Das konzentrierte Arbeiten in beschränkter Zeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Du wirst immer so lange benötigen, wie du Zeit hast. Reduziere deine Zeit und deine Ressourcen auf 20 % und arbeite konzentriert. Du wirst vermutlich keine 100 % der Aufgabe erledigen, aber nah rankommen.

Beschränkte Ressourcen akzeptieren

Akzeptiere darum, dass du nur 80 % anstrebst und gehe geschickt mit der knappen vorhandenen Zeit um, damit du das beste Resultat erzielst.

Welche Risiken hat das Pareto Prinzip?

Richtig angewendet liegt das größte Risiko des Pareto Prinzips darin, Aufgaben nicht zu erfüllen, welche aus übergeordneten Gründen erfüllt werden müssen.

Dieser Fehler zieht sich schon seit der ersten Schlussfolgerung von Pareto durch die Geschichte. Wenn sich Banken nur auf 20 % aller Kunden fokussieren und den restlichen 80 % die Dienstleistungen verwehrt, dann wird es unweigerlich zu Unruhen in der Bevölkerung kommen.

Die Produktivität lässt sich durch das Pareto Prinzip und eine weitere Optimierung nur begrenzt erhöhen. Studien haben gezeigt, dass mit wachsendem Stress die Produktivität zunächst steigt und dann schlagartig absinkt. Ab diesem Zeitpunkt bringt ein Mehr an Arbeit keinen Fortschritt, sondern nur einen schnelleren Abfall der Produktivität.

Wo verwendet Ihr das Pareto Prinzip?

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