Nimm dir Zeit zum Denken

„Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen.“ – John D. Rockefeller.

Gerade sitze ich im Zug, zurück von den Pfälzer Bergen nach Heidelberg. Wir waren klettern und genossen Luft und Freiheit unter unseren Füßen. Der erste Pfifferling diesen Jahres wurde auch gefunden.

Nun habe ich etwas Zeit, zurückzudenken.

In den letzten Wochen habe ich immer wieder in der „4-Stunden-Woche“ von Tim Ferriss gelesen. Ein Buch, das mich wie kein anderes auf meiner unternehmerischen Reise bisher begleitet hat.

Dieses Mal habe ich vor allem den Gedanken der zwei wirklich wichtigen Aufgaben am Tag übernommen. Die Idee ist eigentlich total einfach: Welche Aufgabe würde dich zufriedenstellen, wenn sie die einzige Aufgabe wäre, die du an diesem Tag erledigst?

Wähle maximal zwei solcher Aufgaben am Tag und stelle sicher, dass du sie am Stück ohne Ablenkungen abarbeitest. Danach kannst du nach Hause gehen.

Nimm dir den Montag und/oder Freitag einfach frei und komme ansonsten spät oder gehe einfach früh nach Hause.

Eine Verkürzung der Arbeitszeit sorgt dafür, dass die Aufgaben eher auf das Wesentliche reduziert werden. Oft brauchen Aufgaben nämlich genau so lange, wie man Zeit dafür hat.

Genau das habe ich gemacht, und dabei ist mir eine Sache aufgefallen: Auf einmal hatte ich Zeit zum Denken. Wer immer nur arbeitet, hat keine Zeit, wirklich nachzudenken.

Viele Gedanken entstehen in und mit der Zeit.

Klar steht es außer Frage: Wir müssen die wirklich wichtige Arbeit, vor der wir uns drücken, aber von der wir wissen, dass sie wichtig ist, erledigen.

Aber wie oft machen wir das Unwichtige, um das Wichtige, aber Unangenehme aufzuschieben?

Liebe Grüße, Fabian

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