Hast du auch manchmal das Gefühl, dass die Zeit wie im Flug vergeht und du dich rückblickend an kaum etwas erinnern kannst?
Als Kind hat sich jeder Tag wie eine kleine Ewigkeit angefühlt, voller Entdeckungen, voller erster Male und voller Zauber.
Die wenigsten können das heute noch von ihrem Alltag behaupten.
Dabei vergeht die Zeit physikalisch nicht schneller und die Welt ist nicht kleiner geworden.
Es gibt in unserem Alltag oft einfach nur weniger „erste Male“.
Feste Routinen und etablierte Abläufe sind im Geschäftsleben essenziell: Sie geben uns Sicherheit, machen uns verlässlich und treiben die Produktivität an.
Gleichzeitig drehen sie das Rad der Zeit aber auch immer schneller.
Denn unser Gehirn geht in den Datensparmodus und die “Wiederholungen” werden gelöscht.
Umso wichtiger ist es, auch mal bewusst auszubrechen.

Meine letzten 6 Monate: Eine Symbiose aus Arbeit und neuen Erinnerungen
Den Winter 2025/26 habe ich zu großen Teilen auf Reisen verbracht. Jedoch nicht als Aussteiger, sondern als aktiver Unternehmer.
• November: Als der Winter langsam seine Decke über Deutschland legte, ging es für mich in die Verlängerung des Sommers nach Taghazout in den Süden Marokkos.
Sonne, Surfen und pure Lebensfreude als Alternative zum grau-nassen Winter. 🏄♂️☀️
• Dezember: Der Fokus lag ganz auf unserem Team. Ich war auf Deutschlandtour, um gemeinsam mit unseren Wildschytzen das vergangene Jahr zu feiern.
Stationen in München, Leipzig, Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und Karlsruhe haben es mir ermöglicht, mit vielen Menschen des Teams in den persönlichen Austausch zu gehen.
Denn gerade bei einer Full-Remote-Firma gilt:
Nah am Menschen zu sein und Team-Events in Person zu erleben, ist durch nichts zu ersetzen. 🤝
• Weihnachten & Silvester: Für die zweite Dezemberhälfte ging es auf ein Inselabenteuer zum Wandern nach Madeira. Abschalten und Kraft tanken.
• Januar & Februar: Der Januar in Deutschland verging mit viel Bürozeit und etwas Trailrunning wie im Flug. Im Februar riefen die Alpen in Oberstdorf: Winter pur, Massen an Schnee und Snowboarden. 🏂❄️
• März & April: Nachdem der Winter für vollbracht befunden wurde, ging es Anfang März für mich wieder zurück in die Sonne nach Taghazout.

Wie das funktioniert: Das Geheimnis erfolgreicher Full-Remote-Firmen
Langsames Reisen (Slow Travel) und längere Aufenthalte an einem Ort geben uns die Möglichkeit, remote in voller Qualität weiterzuarbeiten.
Es ist die Art und Weise, wie wir unsere Strukturen in vielen Firmen aufgebaut haben, die dieses Modell erst möglich macht.
Für unsere Geschäftspartner und Gäste bedeutet das: Maximale Zuverlässigkeit durch klare Prozesse.
Wir kombinieren die Freiheit des Ortes mit verbindlichen Strukturen.
Es gibt feste Meeting-Tage, klare Verantwortlichkeiten und ein „All Hands on Deck“, wenn es darauf ankommt.
Wo genau sich diese Hände dann auf der Welt befinden, spielt für das Ergebnis keine Rolle.

Kein Unternehmer-Privileg, sondern gelebte Unternehmenskultur
Diese Art zu arbeiten und den Zauber neuer Entdeckungen zu erleben, ist kein exklusives Privileg der Inhaber.
Auch Kolleginnen aus unserem Team, beispielsweise im Backoffice, sind immer wieder außerhalb vom klassischen Urlaub auf Reisen.
Wir geben als Unternehmen die nötige Flexibilität und den Raum für persönliches Wachstum.
Das Fundament dafür ist Vertrauen. Vertrauen in die Menschen, in ihre Motivation und in ihre Arbeit.
Gelebte Freiheit, Flexibilität und strukturierte Professionalität schließen sich nicht aus.
Genau das macht mich am Ende des Tages nicht nur zu einem glücklichen Menschen mit vielen Erinnerungen, sondern auch unsere Unternehmen zu einem beliebten Arbeitgeber.































