Reisen mit Handgepäck: Wie ich die Welt mit einem extrem kleinen Rucksack bereise.

Ja, du hast richtig gelesen. Statt auf einen Koffer oder einen großen Wanderrucksack zu setzen, verreise ich nur mit einem kleinen 25 Liter Rucksack. 40 cm mal 25 cm – die Maße vom kostenlosen Ryanair Handgepäck – ein kleiner Rucksack für mehrere Wochen. Mehr nehme ich nicht mit. 

Mein Rucksack und ich

In diesem Artikel zeige ich dir die Vorteile vom Reisen mit extrem kleinem Gepäck. Du wirst meine konkrete Packliste sehen und genau erfahren, weshalb ich welchen Gegenstand mitnehme. Diese Tipps werden dir in Zukunft unzählige Stunden deiner wertvollen Zeit sparen.

Nie wieder lange Wartezeiten am Flughafen – Wie du in 30 Minuten im Flieger sitzt, statt stundenlang zu warten.

Warum Stunden vor dem Abflug am Flughafen sein? Gibt es denn keinen schöneren Ort für einen Aufenthalt? Wäre da nicht das Gepäck zur Aufgabe und die Warteschlange an der Sicherheitskontrolle …

In 30 Minuten ins Flugzeug

An der Stelle setzt meine Strategie an. Kein Gepäck zur Aufgabe – Kein Schalter zum Anstehen. Wer „Last minute“ zur Sicherheitskontrolle kommt, der wird in der Regel vorgelassen und darf gratis in den Fast-Track. So läufst du entspannt durch den Flughafen bis ins Flugzeug.

Kleiner Hinweis: An sehr großen Flughäfen (die du nicht gut kennst) oder in Ländern mit komplexeren Sicherheitskontrollen (z. B. Israel) solltest du auch mit einem kleinen Gepäck besser 1 h vor Abflug am Flughafen sein.

Nie wieder schwere Koffer schleppen – Wie du dennoch für alle Eventualitäten gewappnet bist.

Kein schweres Gepäck zu schleppen hört sich ja ganz gut an, aber wie kommen dann alle wichtigen Dinge mit? Schließlich weiß man ja nie was man nicht doch noch spontan machen möchte oder wie das Wetter wird.

Ich nutze die KED-Methode (Kauf es da). Mit meinem kleinen Gepäck bin ich für 90% aller möglichen Eventualitäten vorbereitet. In den restlichen 10% kaufe ich mir das erforderliche Equipment vor Ort. Aber auch einfach ersetzbare Gegenstände wie z.B. Wasserflaschen kaufe ich erst im Zielland. Damit spare ich einiges an Platz im Rucksack.

Nie wieder bedeutungslose Souvenirs ansammeln – Wie du nur eine kleine Auswahl an Souvenirs von den Reisen mitbringst.

Die Antwort lautet: Ich kann nicht anders. Wenn der Rucksack kaum Platz für Souvenirs bietet, dann werden kaum Souvenirs gekauft. So einfach ist es. Die seltenen Erinnerungsstücke sind darum um so überlegter. Ich bringe gerne 1-2 historische Bücher oder regionale Kunstartefakte von meinen Reisen mit. Etwas fremde Kultur im Bücherregal.

Ein historisches Souvenir

Nie wieder stundenlanges Packen – Wie du den Rucksack einer Weltreise in wenigen Minuten packst.

Je größer der Rucksack oder Koffer, desto mehr wird mit genommen. Je kleiner der Rucksack, desto weniger wird mitgenommen. Wer weiß was er einpacken muss, der packt einen kleinen Rucksack deutlich schneller. Ich nehme immer die folgenden Gegenstände mit. Abhängig von der Jahreszeit passe ich mein Gepäck natürlich leicht an.

Meine Packliste für einen Monat in Portugal

Am Körper – Hier trage ich mein schwerstes Gepäck. In der Regel ist das auch meine beste Kleidung. Das geht mit mehreren Vorteilen einher. Wer am Flughafen wohl gekleidet ist, hat in vielen Ländern weniger Probleme in der Sicherheitskontrolle und kann schneller verreisen. Insbesondere als Alleinreisender Mann ein wichtiger Punkt.

  • 1x Unterhose aus Baumwolle
  • 1x leichte Socken
  • Lange Stoffhose
  • Poloshirt
  • Warmer Fließpulli
  • Buch (in der Hand)
  • Geldbeutel + Schlüssel
  • iPhone 13

Im Rucksack – Hier ist Platz für den wichtigen Rest. Kleidung zum Wechseln und gegebenenfalls Spezialausrüstung wie z.B. für’s Surfen oder Klettersteig gehen, findet im Rucksack seinen Platz.

  • Rucksack 25 Liter : 40cm x 20cm x 25cm

Meine Rucksackgröße orientiert sich ganz klar am Ryanair Handgepäck. Hat aber noch weitere Vorteile. Mit so einem kleinen Rucksack ist nicht nur der Flug günstig, auch vor Ort hat man mehr Möglichkeiten. Ich gehe in der Regel nicht direkt zum Hotel, sondern schaue was interessantes auf dem Weg liegt. Mit einem kleinen Rucksack ist das kein Problem.

Der gesamte Rucksack ist wasserdicht mit einem Wickelverschluss. So kann es regnen oder schneien, ohne das ich mir sorgen machen brauche. Selbst eine Flussüberquerung lässt sich mit dem Rucksack machen.

  • 1x Ultraleichte Regenjacke
  • 1x Ultraleichte Daunenweste
  • 1x Surf-Shorts/ Badehose
  • 1x Zipbare leichte Reisehose
  • 1x t-Shirt
  • 1x Tanktop
  • 1x Unterhose Baumwolle
  • 1x leichte Socken
  • Ultraleichtes Handtuch
  • MacBook Air in wasserdichter Hülle
  • Ein Netzteil mit 2 Kabeln (USB C und Lithning) zum Wechseln
  • Reisepass
  • EU-Impfzertifikate in Papierform
  • Mini „Erste Hilfe Set“ inklusive Kletter-Tape

Der wichtigste Gegenstand in meinem kleinen „Erste Hilfe Set“ ist das Kletter-Tape. Damit lassen sich nicht nur körperliche Verletzungen flicken. Sollte etwas am Material kaputt gehen kann ich es einfach reparieren. Ansonsten habe ich eine Pinzette für Spreißel, ein paar Pflaster und etwas Mullbinden/Verband dabei.

  • Zipbeutel für Flüssigkeiten (Zahnbürste, kleiner Kamm, Sonnencreme, Zahnpasta)

Gute Sonnencreme und meine Lieblingszahnpasta sind nicht in allen Ländern zu finden. Gemeinsam mit einer Zahnbürste nehme ich sie darum mit. (Meine Sonnencreme ist in einer sehr kleinen auslaufsicheren Packung). Shampoo hingegen läuft gerne aus und ist in vielen Unterkünften vorhanden. Darum nehme ich es nicht mich und riskiere es auch mal ein paar Tage auf Shampoo zu verzichten.

  • Neoprenanzug + Surfschuhe

Jetzt kommen wir zum größten Punkt im Rucksack: Meine Ausrüstung. Natürlich kann man beides auch vor Ort ausleihen. Genau so wie man einfach ein größeres Gepäck aufgeben könne. Damit verliert man jedoch einige Vorteile.

Wer nur ein Brett ausleiht zahlt deutlich weniger. Surfschuhe gibt es häufig überhaupt nicht zum Verleih. Am Ende des Tages passt der eigene Neo dann doch am besten. Dieser Ausrüstungsteil lässt sich abhängig vom Ziel beliebig austauschen.

Jetzt weißt du mehr darüber, wie ich verreise. Wie verreist du? Was hältst du vom verreisen mit extrem kleinen Gepäck? Schreib es in die Kommentare. Ich freue mich drauf mit dir ins Gespräch zu kommen.

Grüße, euer Fabian

Lass die kleinen schlechten Dinge geschehen…

Willkommen zurück! Während ich diesen Artikel schreibe, sitze ich im Zentrum der portugiesischen Hafenstadt Porto. Unter mir die Altstadt. In meiner Hand ein leckerer Porttonic.

Was für ein Tag. Ursprünglich wollte ich heute Morgen nur eine Runde Surfen gehen mit der Porto Surf School. Doch dabei ist (fast) alles schiefgegangen, was schiefgehen konnte. So wurde schnell ein ganzer Tag daraus.

Wenn der Surfbus während der Fahrt einen Reifen verliert, der Surflehrer in ein giftiges Petermännchen tritt und das Auto nicht mehr angeht, dann ist das im ersten Moment nicht allzu positiv. Dennoch habe ich es nach dem ersten Schreck immer wieder mit einem Lächeln angenommen. Die Entspannung unseres brasilianischen Surflehrers war einfach ansteckend und passt damit durch Zufall zu meinen heutigen Gedanken.

Ich lade dich auf ein Gedankenexperiment ein.

Stelle dir vor, du möchtest dich auf ein neues großes Projekt fokussieren. Was benötigst du? Zeit und Energie. Kannst du dir 10 Minuten nehmen, um dein iPhone zu checken? Sicher, aber was wird dich erwarten. Hast du die Zeit, mögliche Probleme und Krisen zu lösen?

Vermutlich nicht ohne dein großes Projekt hinten an Zustellen – schließlich kann es ja warten. Oder etwa nicht? Wann hat man die Zeit, an seinen Träumen zu arbeiten? Um im Leben voran zukommen musst du lernen, dringende Dinge hinter wichtigen Dingen anzustellen. Ja, du wirst dadurch kleine schlimme Dinge geschehen lassen, aber im Gegenzug machst du die großen Dinge geschehen. Klingt nach einem fairen Tausch.

Was sind die großen Ziele und Projekte im Leben? – 3 Fragen gegen Produktivitätsblindheit

  • Was ist dein eines Ziel, deine eine lebensverändernde Aufgabe, die das Potenzial in sich trägt, alles zu verändern?
  • Was sind die dringendsten Dinge, die du heute erledigen „musst“?
  • Kannst du das Dringende für einen Tag laufen lassen, um den nächsten Schritt hin zu deinen Zielen zu gehen?

Immer wenn du an den wichtigen Dingen im Leben arbeitest und die dringenden Dinge vernachlässigst, werden an anderen Stellen auch „schlimme“ Dinge passieren. Leute werden empört sein und es in ein paar Tagen wieder vergessen haben. ABER die großen Aufgaben, an denen du arbeitest, die werden deinem Leben eine völlig neue Richtung geben.

Also sei mutig und probiere es aus. Berichte gerne in den Kommentaren von deinen Erfahrungen. Ich freue mich, mit dir ins Gespräch zu kommen.

Grüße, euer Fabian

Meine Geschichte

Ich – Fabian Regnery – möchte dich herzlich auf meiner Website willkommen heißen. Als Abenteurer stand ich mit 14 Jahren auf meinem ersten 4000er in der Schweiz und als Unternehmer habe ich mit 18 Jahren mein erstes Gewerbe angemeldet.

Auf diesem Blog nehme ich dich mit in mein Leben, teile meine Gedanken und Erfahrungen rund um Produktivität, Minimalismus und meinen Ansatz von einem ortsunabhängigen Unternehmertum.

Wie könnte dein Leben aussehen, wenn du es selber in die Hand nimmst?

Das Leben vieler Menschen verläuft ähnlich. Ein fiktives Drehbuch aus Schule & Ausbildung, gefolgt von Arbeit, Heirat und vielleicht dem Kauf von einem Eigenheim. Es geht 2-mal im Jahr in den wohlverdienten Urlaub bis irgendwann der Ruhestand wartet. Naja und dann ist es vorbei.

Wenn das nicht dein erstrebenswerter Lebensweg ist, dann bist du herzlich eingeladen mir zu folgen. Auf meinem Blog möchte ich neue Wege gehen. Gedanken, Ideen und Erlebnisse teilen, die dir dabei helfen mit neuen Perspektiven durchs Leben zu gehen. Ich werde ehrlich reflektieren und zeigen woran ich derzeit arbeite.

Und nun viel Freude auf meinem Blog! Grüße, euer Fabian