Die 4-Stunden-Woche Realität: Wenn das Traumleben Alltag wird

Was für ein Jahr!2026 hat gerade erst angefangen, und es ist gut. Ich habe endlich vieles, wovon ich jahrelang geträumt habe: von zeitlicher Flexibilität und Mobilität bis hin zu einer gewissen finanziellen Freiheit. Und es ist gut.

Es verändert gleichzeitig alles und nichts. Denn man gewöhnt sich unglaublich schnell an diesen Lebensstil: Sei es die freie Zeiteinteilung, kein Büro, in das man pendeln muss, oder kein Chef, vor dem man sich rechtfertigen muss. Es ist die pure Freiheit, genau das zu sein und zu tun, was man möchte.

Gleichzeitig schwingt jedoch immer die unterschwellige Angst mit, alles wieder zu verlieren. Wie das sprichwörtliche Damoklesschwert, das in der griechischen Sage an einem einzigen Haar über dem Günstling des Tyrannen Dionysios hing.

Man gewöhnt sich eben an fast alles und das viel schneller, als man denkt. Ein normaler beruflicher Alltag mit einem Büro, in das man fahren muss, und einem Vorgesetzten wird umso schwieriger, je mehr Freiheit man erst einmal gekostet hat.

Wenn der Sinn des Lebens nicht nur in der Arbeit liegt, sondern im Leben selbst.

Irgendwas ist immer: Das Leben nach dem 9-to-5

Vielleicht ist Angst auch etwas übertrieben, ein etwas zu großes Wort für die Sorge dieses Traumleben wieder zu verlieren. Schließlich gewöhnt man sich an alles mit der Zeit.

Meine Erfahrung hat mir gezeigt: Immer wenn es im Leben zu gut läuft, kann man sich sicher sein, dass bald wieder etwas passiert. Kaum etwas ist gewisser als dieser stetige Wandel. Die entscheidende Frage ist nur: Wie geht man damit um?

Dort leben und arbeiten, wo andere Urlaub machen: Ob beim Surfen in Taghazout (Marokko), beim Trailrunning in Heidelberg oder beim Snowboarden in Oberstdorf in den Alpen.

„Was machst du eigentlich?“ – Keine leichte Frage

Wenn mich früher jemand gefragt hat, was ich eigentlich mache, habe ich stets gesagt: „Ich bin Student.“ Würde ich heute in meinem erlernten Beruf arbeiten, wäre die gewöhnliche Antwort wohl: „Ich bin Informatiker.“

Aber bin ich wirklich Informatiker? Ist die bloße Nennung meines Berufs wirklich die Antwort darauf, wer ich bin? Ich glaube nicht.

Wenn ich heute gefragt werde, was ich eigentlich mache, ist die Antwort nicht so einfach, sie ist nicht schwarz oder weiß. Sondern sie ist vielfältig, genau wie das Leben selbst.

Snowboarden, Surfen, Bouldern, Trailrunning, Kajakfahren oder Tango tanzen: Es gibt unzählige Möglichkeiten, wo ich gerade stecken könnte.

Wenn die andere Person desinteressiert wirkt, sage ich einfach: „Ich bin ein armer Unternehmer.“ Damit ist das Gespräch meist sofort beendet. Doch wenn jemand wirklich nachbohrt, was ich konkret beruflich mache, dann wird es erst recht wild.

Ob beim Goldwaschen am Rhein, beim Drehen von Videos über das Pilzesammeln oder beim Veranstalten wilder Festivals; ob ich als Saunameister in meinem Saunadorf stehe, Pilze in den USA sammle oder jungen Menschen mit starken Ideen dabei helfe, ihren eigenen Weg zu finden.

Als Unternehmer habe ich die Freiheit, meine Unternehmen so zu strukturieren, dass sie auch ohne mich funktionieren… zumindest vorübergehend. Ich bleibe der Inhaber, aber „Remote First“.

Und so kann ich dann auch für fünf Wochen in Afrika sein und von dort aus leben (und arbeiten), ganz einfach, weil ich nicht mehr physisch vor Ort sein muss.

Ein Sonnenuntergang im Vorgarten meiner Unterkunft, direkt der Strand von Taghazout.

Die 4-Stunden-Woche von Tim Ferriss: Inspiration für mein Traumleben

Eine große Inspiration war das Buch „Die 4-Stunde-Woche“ (4HWW) von Tim Ferriss. Ich glaube, ich habe es zum ersten Mal mit etwa 18 Jahren gelesen. Damals kam ich frisch von der Schule, hatte das Abitur in der Tasche und stellte mir die Frage: Wo soll meine Reise eigentlich hingehen? Die Gedanken aus der 4HWW wirkten sofort ansteckend.

Mein Ziel war es, ein Unternehmen aufzubauen, in dem die Day-to-Day-Prozesse auch ohne mich funktionieren, gestützt auf effiziente Strukturen durch Homeoffice und Geoarbitrage.

Im Ergebnis ermöglichen mir diese Systeme und Ideen weit mehr, als nur Unternehmen aufzubauen oder zu unterstützen. Denn warum sollte man bis zur Rente oder auf den einen Jahresurlaub warten, wenn man das schöne Leben auch im Hier und Jetzt genießen kann?

Angel Investment: Warum Mable?

Wir haben Ende Januar 2025, und heute geht es um meine neue Beteiligung als Angel Investor in das Software-Startup Mable und meine Gedanken dahinter.

Wie immer verfolge ich das Ziel, irgendwann in Zukunft auf den Blogbeitrag zurückzublicken und vielleicht etwas daraus zu lernen.

Noch zu Beginn des Monats hatte ich geschrieben, dass ich in diesem Jahr keine neuen Projekte starten werde. Mein Fokus liegt darauf, meine Unternehmen weiter auszubauen – schließlich gibt es dort noch genug zu tun.

Dem ist immer noch so, daran hat sich nichts geändert.

Bei meinem Investment in Mable handelt es sich lediglich um eine überschaubare Beteiligung von unter 1 % in Form eines Wandeldarlehens, die so gut wie keinen Einfluss auf meine Arbeitszeit haben wird.

Was genau macht Mable und warum bin ich überzeugt von diesem Unternehmen?

Im Folgenden habe ich die Gründe zusammengefasst, weshalb ich nicht nur an Mable glaube, sondern auch davon überzeugt bin, dass es Mable geben sollte.

Zeit zum Nachdenken: Snowboarden im Mondaufgang
Was macht Mable?

Mable löst eines der größten Probleme im Online-Marketing: Solides Tracking und solide Datenqualität über alle Plattformen hinweg.

Dabei gibt Mable den Werbealgorithmen genau das zurück, was sie am dringendsten brauchen: hochwertige Daten, die ihnen helfen, optimal zu lernen.

Das Ergebnis? Eine deutlich gesteigerte Werbeperformance, die sich in einem höheren ROAS (Return on Advertising Spend) bemerkbar macht.

Einfach ausgedrückt: Mit Mable bekommst du für jeden Euro Werbeausgaben mehr zurück – und zwar bis zu 108 % mehr!

Das belegt eine gemeinsame Studie von Meta (Facebook) und Mable eindrucksvoll. Das bedeutet: Wer Mable einsetzt, hat einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Doch Mable kann noch mehr: Die Plattform ermöglicht es Algorithmen, komplexe Konzepte wie den Customer Lifetime Value (CLV) und die zielgerichtete Ansprache von Neukunden zuverlässig mit zu geben.

Selbst die Beschränkungen moderner Betriebssysteme – wie die Einschränkungen durch iOS – können Mable nicht ausbremsen.

Gleichzeitig erfüllt Mable jedoch auch die strengen regulatorische Vorgaben der EU und kann von in der EU ansässigen Unternehmen genutzt werden.

Zur Website von Mable

Warum habe ich investiert?

Nils, den Geschäftsführer von Mable, kenne ich seit fast 10 Jahren – noch aus unserer gemeinsamen Schulzeit.

Bereits im Jahr 2022 war Wildschytz einer der ersten Testkunden der allerersten Version von Mable.

Während Mable 1.0 inzwischen an seine Grenzen stößt, arbeitet das Team von Mable an der Zukunft.

Mit Mable 2.0 wird das Unternehmen einen gewaltigen Sprung nach vorne machen und das Potenzial haben, massiv auf dem Markt zu expandieren.

Jeder, der ein relevantes Budget für Ads ausgibt, wird von Mable profitieren – und Mable wird sich für ihn lohnen.

Um die Entwicklung von Mable 2.0 vor der weiteren Expansion und der bevorstehenden Seed-Runde zu unterstützen, habe ich mich persönlich an der Pre-Seed-Extension beteiligt.

Die Selfservice-Lösung mit einem nahtlosen Tracking über alle Plattformen hinweg, inklusive Analytics – ist genau das, was ich für alle meine Unternehmen im Performance Marketing möchte.

Darum bin ich davon überzeugt, dass Mable auch für tausende andere Unternehmen einen gigantischen Mehrwert bringen wird und habe investiert.

Die nächsten Schritte

Für mich heißt es jetzt erstmal abwarten und Tee trinken – beziehungsweise den Fokus auf meine anderen Projekte richten und die weiter nach vorne treiben.

Das Team von Mable arbeitet in Ruhe an der Fertigstellung von Mable 2.0, das in den kommenden Monaten schrittweise mit immer mehr Features auf den Markt kommen soll.

Ich freue mich darauf – der Produkt-Markt-Fit ist bereits gegeben, und die Margen im SaaS-Bereich sind ebenfalls hinreichend. Jetzt gilt es nur noch rechtzeitig innerhalb vom Runway fertig zu werden.

Damit sehe ich effektiv drei Szenarien für die weitere Entwicklung von Mable: eine Insolvenz, ein 10x oder sogar ein 100x Wachstum.

Falls es dem Team nicht gelingt, Mable 2.0 im Runway zur Marktreife zu bringen, könnte es tatsächlich eng werden.

Ohne ein skalierbares, funktionierendes Produkt reicht auch ein starker Produkt-Markt-Fit nicht aus – ein Scheitern wäre in diesem Fall nicht ausgeschlossen.

Sollte Mable 2.0 jedoch fertiggestellt werden und das Team keine gravierenden Fehler bei der Entwicklung oder Vermarktung machen, stehen die Chancen gut, ein 10x- bis 100x-Wachstum zu erzielen.

Für mich persönlich zählt außerdem: Sobald Mable 2.0 einsatzbereit ist, kann ich es in meinen eigenen Unternehmen nutzen und so jährlich Tausende Euro an Werbekosten sparen.

Also: Let’s go, Mable!

Und viele Grüße aus Heidelberg, euer Fabian

Von der Idee zum Einkommen: Wie du mit Experimenten eine tragfähige Geschäftsidee findest.

Es ist Samstag am späten Vormittag an einem sonnigen Tag. Jetzt, Mitte Mai, scheint der Sommer endgültig übers Land gekommen zu sein. Die lang erwartete Zeit der kurzen Hosen und Liegestühle ist da. Also, es ist Zeit, etwas Geld zu verdienen, um sich ein Eis kaufen zu können.

Genau darum soll es heute gehen: Wie findest du eine tragfähige Geschäftsidee?

Wie definiere ich eine tragfähige Geschäftsidee?


Effektiv geht es um folgende Komponenten, die stimmen müssen: Du brauchst Kunden, die dir für dein Produkt oder deine Dienstleistung Geld geben. Du musst regelmäßig und auf einem reproduzierbaren, skalierbaren Weg zu überschaubaren Kosten an deine Kunden gelangen (CAC). Am Ende muss das, was du machst oder verkaufst, deutlich weniger kosten als das Geld, das du dafür bekommst.

Das bedeutet, dass deine Ausgaben pro Verkauf geringer als deine Einnahmen sein müssen, und zwar idealerweise so signifikant, dass du deine Arbeit delegieren oder automatisieren kannst.

Denken in Experimenten

Um genau so eine tragfähige Geschäftsidee zu finden, nutzen wir das Denken in Experimenten, auch Versuche oder Tests genannt.

Jedes Experiment besteht aus einer These, dem eigentlichen Experiment zum Prüfen der These und führt zu einem Ergebnis. Aus diesem Ergebnis kannst du wieder eine neue These entwickeln. Dieser Prozess wird vereinfacht fortgeführt, bis eine „tragfähige“ Geschäftsidee gefunden ist. Aber lass mich mit einem praktischen Beispiel tiefer einsteigen.

Ein praktisches Beispiel

Wenn wir zum Beispiel die Idee haben, Kletterkurse anzubieten, können wir diese Idee mit passenden Experimenten auf ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit hin überprüfen.

These: Leute wollen Kletterkurse machen.

Experiment: Ein Angebot für einen Kletterkurs kannst du auf ein bis zwei Papieren zusammenstellen. Erstelle statische Meta-Anzeigen, die auf eine einfache, aber benutzbare Landingpage verweisen. Dort sollten Interessenten die Möglichkeit haben, sich für Termine anzumelden. Deine Telefonnummer sollte prominent auf der Website platziert sein. Diese Anzeigen könntest du über ein bis zwei Wochen ausspielen.

Ergebnis: Gibt es Leute, die Kletterkurse zu diesem Preis wollen? Wie hoch sind die Kosten, um einen Teilnehmer über die noch nicht optimierte Website bzw. die noch nicht optimierten Ads zu gewinnen (CAC)? Welche Fragen hatten die Anrufer?

Basierend auf den Rückmeldungen von so einem Experiment lässt sich das Projekt weiterentwickeln. Wenn keine Interessensignale von Käufern kommen, liegt es meistens nicht an der Website, am Marketing oder am Verkauf, sondern in sehr vielen Fällen einfach am Angebot.

In so einer frühen Phase, von der Idee zum Einkommen, machen viele Menschen den Fehler, dass sie zu lange an Dingen festhalten, die nicht funktionieren. Und wenn sie Dinge finden, die funktionieren, dann halten sie an den funktionierenden Dingen nicht lange genug fest.

Fang an und komm ins tun

So viel für heute, jetzt geht es an die Umsetzung. Ich freue mich über eure Fragen und Feedback in den Kommentaren.

Liebe Grüße aus Heidelberg,

Fabian

Fazit 2022: Ein Jahr des Aufbruchs

„Ein alles hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“

Prediger 3,1

Welch ein Jahr liegt da hinter uns. Für viele unter uns eine wahre Gratwanderung. Für mich hat das Jahr 2022 genau dort gestartet wo es nun auch wieder geendet hat: In einem kleinen Südtiroler Bergdorf, in einem beschaulichen Gasthaus. Zeit zu reflektieren und in der Stille der Berge zurück zu schauen in das vergangene Jahr.

Ein Reisender auf der Welt

Auch im Jahr 2022 wollte ich mir wieder die Zeit nehmen fremde Länder und Kulturen zu bereisen. Das ist mir aber nur zum Teil gelungen. Ab August war ich mit dem Wildschytz fast jedes Wochenende in ganz Deutschland unterwegs: München, Berlin, Düsseldorf, Köln um nur ein paar meiner geschäftlichen Destinationen zu nennen.

Insgesamt war ich dennoch über 2 Monate im Ausland unterwegs, digitales Nomadentum statt klassischem Urlaub. Über unsere direkten Nachbarn wie Frankreich, Österreich und die Schweiz, hin zu Ländern wie Portugal und Italien.

Angefangen hat das Jahr mit einem Monat im Südtiroler Dreiländereck (Österreich/Schweiz/Italien). Naturbelassene Skitouren, wilde Abfahrten mit dem Snowboard und waghalsige Eisklettereien zusammen mit meinem Papa.

Im Februar ging es über die legendäre Kandahar Skiabfahrt an der Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen nochmal für eine Woche nach Italien. Zusammen mit Jule konnte ich bei schönem Neuschnee meine Fähigkeiten im Freeriding verbessern. Nach einem letzten Hüpfer in den Schwarzwald, zusammen mit dem Tobias war die Wintersport Season 2021/22 dann auch schon beendet.

Frühlingszeit ist Surfzeit, mit dem Flugzeug ging es zurück nach Porto, Portugal. Dort habe ich nochmal für eine Woche die Schulbank in der Surfschule gedrückt und an meinen Surffähigkeiten gearbeitet. Die Community, insbesondere jene der internationalen Gäste, war wieder großartig und hat zu allerlei Kontakten und Konversationen geführt.

Der Sommer hat ebenfalls seinen besonderen Charme inne. In Südfrankreich durfte ich die französische Leichtigkeit kennenlernen. Bunte Märkte und malerische Kleinstädte, alte und neue Weingüter, strahlend blaues Wasser am Mittelmeer. Bei Oberstdorf in die sommerlichen Alpen zusammen mit meiner Mama. Auf dem Hindelanger Klettersteig ging es bei bestem Wetter vom Nebelhorn aus über einen der schönsten Grate der deutschen Alpen zum großen Daumen und am Fellhorn mit dem Zwei-Länder Sportklettersteig ebenfalls hoch hinaus… Doch der Wildschytz hat gerufen und bis Dezember meine physische Anwesenheit in Deutschland verlangt.

Neues vom Wildschytz

Gleich zum Beginn des Jahres 2022 hieß es Abschied nehmen. Mit meinem Unternehmen, dem Wildschytz, sind wir aus dem Wildfleischgeschäft ausgestiegen, welches uns seit der Gründung begleitet hat. Ich hatte wundervolle Begegnungen mit Kunden in diesen Jahren und es war immer wieder großartig zu erleben wie wir mit unserem Wildfleisch unzählige Menschen an den Festtagen zusammen gebracht haben.

Doch alles hat seine Zeit und statt den Wald weiter zu den Menschen nach Hause zu bringen, geht es nun gemeinsam mit den Menschen in den Wald. Den Lebensraum Wald mit Erlebnissen wie Pilz- und Kräuterwanderungen kennenlernen und einen achtsamen Umgang fördern.

Auf dieser Reise durfte ich 2022 zahlreiche neu Weggefährten antreffen. Von motivierten Gästen hin zu neuen Wildschytzen in unserem Team. Ihnen gebührt mein Dank, denn durch Ihre Liebe zum Wald, machen sie den Wildschytz Woche für Woche überhaupt erst möglich.

Ein weiterer besonderer Dank gilt meinem Freund und Geschäftspartner Tobias, der den Wildschytz als Geschäftsführer auch in herausfordernden Situationen auf Kurs gehalten hat und unsere Sekretärin Jasmin, die mit harter verlässlicher Arbeit immer wieder über sich selbst hinaus gewachsen ist.

Eine Gratwanderung

Das Jahr 2022 wird mir auch als jenes Jahr in Erinnerung bleiben, in dem ich meine letzen Prüfungen zu meinem Bachelor Abschluss in Informatik an der Universität Heidelberg absolviert habe. Insbesondere das Anwendungsgebiet der Volkswirtschaftslehre hat mir viele neue Perspektiven auf unsere Wirtschaft mitgegeben.

Für mich ganz persönlich war 2022 dennoch eines der härtesten und erfolgreichsten Jahre meines Lebens zugleich. Immer wieder hat sich gezeigt das Sieg und Niederlage doch sehr nah bei einander liegen. Zeitweise schien es so als ob alles einfach zu viel wird, Glück und Leben auf der Strecke bleiben, erst mit entsprechenden Prioritäten habe ich wieder zurück zum Fokus gefunden.

2022 war auch das Jahr in dem ich diesen Blog gestartet habe, es war das Jahr in dem ich wieder angefangen habe drei mal pro Woche zu trainieren (und des dank Verantwortung weiter durchhalte), es war das Jahr in dem wir mit dem Wildschytz das erste Mal in der FAZ standen… so viele erste Male.

Da bleibt mir nichts mehr übrig als mit dem Anfang zu Enden:

„Ein alles hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“

Prediger 3,1

Was wird 2023 seine Zeit und Stunde haben? Wir werden es sehen und erleben, bis dahin einen guten Rutsch ins neue Jahr euch allen.

Fang endlich an!

Wir haben Mitte Dezember, in einer Woche ist Weihnachten. Der Stress der Adventszeit geht in diesem Jahr recht gut an mir vorüber – den Prioritäten sei dank. Ich sage häufiger „Nein“, dafür konnte ich mir die Zeit nehmen, mit vielen großartigen Menschen in tiefe Gespräche zu versinken. Ein schöner Aspekt dieser kalten Jahreszeit (neben dem Snowboarden).

Immer wieder kamen in diesen Gesprächen Ideen, Träume & Wünsche zum Vorschein. Schnell entwickelte sich ein reger Austausch, wie man diese oder jene Ideen starten kann, diesen oder jenen Traum realisieren kann. Ein gewaltiges Potenzial, dass nur darauf wartet, entfesselt zu werden, umgesetzt zu werden.

Nach einer Woche treibt mich die Neugierde und ich Frage nach: „Was macht dein Traum?“. Betroffenes Schweigen, denn passiert ist allzu oft nichts. Das Einzige, was ich höre, sind Ausreden. Ideen wurden zerdacht, Träume wurden abgetan und Wünsche wurden zerstreut.

Es fehlte an Glauben, es fehlte an Leichtigkeit und es fehlte an Mut. Ohne die letzten beiden ist es schwierig, sich zu trauen und ist es schwierig für sich zu stehen.

„Einfach mal machen“, ist wohl ein Satz, den hier in Deutschland nicht allzu viele Menschen unterschreiben können. Dabei ist „Machen“ die üblichste Form, um ein erfolgreiches Geschäft aufzubauen – dazu auch mehr in diesem Beitrag.

Du musst anfangen! Fang an deine Ideen umzusetzen, fang an deine Träume zu leben, fang an deine Wünsche zum Ziel zu erklären. Wenn du an dich glaubst und anfängst, bist du auf dem Weg. Wage den ersten Schritt, denn jede lange Reise hat mit genau diesem einen ersten Schritt begonnen.

Worauf wartest du noch? Fang endlich an!

Am Anfang war das Problem: Wie du ein erfolgreiches Unternehmen gründest.

Immer wieder werde ich von verschiedenen Freunden auf dieses Thema angesprochen. Sag mal Fabian, ich habe eine Geschäftsidee, wie würdest du daraus ein Unternehmen gründen?

In diesem Beitrag zeige ich dir meine Strategie bei der Gründung eines neuen Unternehmens. Zunächst muss hierfür eine fundamentale Frage geklärt werden:

Was ist ein Unternehmen?

Ein Unternehmen ist eine Organisation, welche Mehrwerte schafft und damit Geld verdient. Nichts anderes. Ein Start-up ist im Gegensatz zum Unternehmen noch auf der Suche nach einem Geschäftsmodell, es verbrennt Geld. Um Start-ups soll es in diesem Beitrag nicht gehen.

Wenn du also ein Unternehmen gründen möchtest, musst du Geld verdienen. Ein schönes Logo, eine schöne Website, ein toller Lagerbestand – sind alles schöne Dinge, aber solange du kein Geld verdienst, hast du nur ein teures Hobby und kein Unternehmen.

Am Anfang war das Problem

Am Anfang von (nahezu) jedem erfolgreichen Unternehmen stehen Menschen mit einem Problem. Mit deinem Unternehmen bietest du eine Lösung für dieses Problem. Fokussiere dich auf Nachfragemärkte statt auf Angebotsmärkte. Auf einem Nachfragemarkt ist die Nachfrage der potenziellen Kunden mit einem Problem größer als das Angebot an Lösungen.

Teste deine Lösung: Spare Zeit und Geld 

Die meisten Unternehmen scheitern, weil sie ihre Produkte oder Dienstleistungen – kurz: Ihre Lösungen – nicht verkauft bekommen. Das einzige, was an dieser Stelle hilft, ist ein frühzeitiges Testen der Lösung. Um eine Lösung zu testen, braucht es kein fertiges Produkt. Im ersten Schritt geht es nur darum herauszufinden, ob du profitabel Geld verdienen kannst.

Erst wenn dies der Fall ist, solltest du weitere Ressourcen – Zeit und Geld – in dein Unternehmen investieren und deine Lösung weiter entwickeln. Die meisten Ideen scheitern im Test, doch keine Sorge, damit bist du nicht alleine. Sehe es positiv, du hast dir Ressourcen gespart und kannst nun neue Ideen und Lösungen testen.

Hast du gerade eine Geschäftsidee?

Wenn du gerade eine Idee für ein Unternehmen hast, dann komm gerne auf mich zu. Schreib mir in den Kommentaren oder einfach per Nachricht. Ich helfe dir gerne im persönlichen Gespräch weiter und berate dich mit meinem Wissen bei deiner Gründung.

Unternehmertum, Glück und die Schmerzen des Wachstums

Die letzten Monate waren wild und Besserung ist, wenn überhaupt, erst am Horizont in Sicht. Auch der letzte Beitrag hier im Blog ist schon etwas länger her. Doch dafür habe ich allerlei neue Gedanken und Erfahrungen für euch gesammelt. In diesem Beitrag möchte ich ein paar zu Unternehmertum, Glück und Wachstumsschmerzen mit euch teilen.

Wir haben Oktober und sind damit geschäftlich mitten im vierten Quartal des Jahres. Das bedeutet vor allem eines: Arbeit über Arbeit. Das ist dieses Jahr in Anbetracht der schlechten Wirtschaftsentwicklung in Deutschland keine Selbstverständlichkeit. Dafür bin ich definitiv dankbar.

Dankbar, aber auch Glücklich?

Man könnte also sagen, eigentlich läuft es ganz gut und ich hätte jeden Grund glücklich zu sein.  Aber bin ich es wirklich, bin ich gerade wirklich glücklich? 

Unternehmerisches Wachstum mag großartig sein und dennoch tut es weh. Am Ende gleicht es einem großen Spiel. Von einem Level zum anderen wollen neue immer größere Herausforderungen gelöst werden. Prozesse müssen darauf hin verbessert und angepasst werden. Sonst habt ihr ein Problem, bzw. eine „Herausforderung“ vor euch.

Der Feuerwehrmann im Unternehmen

Wenn Prozesse nicht gelöst sind, dann laufen sie alle an der Spitze auf – diese Spitze, die seid ihr (nur zur Sicherheit) – und aus dem Unternehmer wird schnell ein rastloser Feuerwehrmann. Von einem Großbrand zum anderen, stetig löschend, alles gebend, nur damit die Brände nicht außer Kontrolle geraten. 

Manchmal fühle ich mich genau wie dieser Feuerwehrmann, sowohl im Geschäftsleben als auch im Privatleben. Wobei Moment, Privatleben… was ist das eigentlich? Naja, zumindest ein paar von euch werden es kennen.  

Arbeite mehr am und weniger im Unternehmen – Lösche das Feuer

Gerade in diesen Zeiten darf man sich nicht dazu verleiten lassen immer mehr im Unternehmen zu arbeiten. Das mag im ersten Moment nicht intuitiv klingen, doch die Arbeit im Unternehmen ist lediglich der Quick Win. Für einen kurzen Moment ist deine vermeintliche Herausforderung gelöst. Doch dann kommen schon viele duzende, wenn nicht sogar hunderte neue auf dich zu.

Wer bei Problemen immer wieder im Unternehmen arbeitet wird, die Probleme nicht dauerhaft lösen. Wirkliche langfristige Besserung, ein Long Win, kann nur durch Arbeit am Unternehmen stattfinden. Immer wieder anfallende Herausforderungen müssen vom internen Team auch ohne die Hilfe des einen Unternehmers gelöst werden. 

Die meisten Unternehmen haben in der Regel viele Brandherde, statt seine Energie wie einen Nieselregen auf allen Feuern zu verbreiten, braucht es einen gebündelten Wasserstrahl, damit das Feuer – zumindest an einer Stelle nach der anderen —  langfristig gelöscht wird. Diesen Wasserstrahl nennen wir den Flaschenhals des Unternehmens. 

Finde den Flaschenhals in deinem Unternehmen

Gleich ob es um Produkt, Vertrieb, Mitarbeitergewinnung, Rechtsfragen oder das Management geht — irgendwo liegt immer ein Flaschenhals. Diese entscheidende Engstelle muss gefunden werden und durch smarte, möglichst automatisierte Prozesse behoben werden. 

Sonst ist ein weiteres Wachstum in vielen Fällen kaum möglich. Gut, dass hört sich nun viel einfacher an als es getan ist. Denn dahinter steht eine sehr anspruchsvolle Aufgabe mit einem Berg von Arbeit.  

Zurück zu mir. Gerade ist es in meinen Unternehmungen vor allem das Management an dem es etwas hakt. Wer ist zuständig? Wie funktioniert der entsprechende Prozess? Denn wenn sich keiner deiner Mitarbeiter zuständig fühlt bist es am Ende immer als Unternehmer. 

Schaffe Ownership

Doch Zuständigkeit, sogenannte Ownership lässt sich gezielt schaffen. Wer Mittarbeitern Entscheidungsspielräume gibt und sie dazu ermutigt Ownership zu ergreifen, der ist auf einem guten Weg.

Die Alternative – alleinige Ownership des Unternehmers – ist nicht gesund, dass habe ich mittlerweile auch realisiert. .

Denn der Erfolg, das Wachstum, fordert seine Opfer. 

Da stellt sich unweigerlich die Frage: Bin ich gerade wirklich glücklich? 

Wann habt ihr euch in euren Leben das letzte mal diese Frage gestellt und was war eure Antwort. Schreibt es gerne in die Kommentare und lasst uns über Unternehmertum, Glück und Wachstumsschmerzen sprechen.

Not-To-Do-Listen: 8 Gewohnheiten, ohne die du produktiver bist.

Vernachlässige niemals deinen Körper.

Mit einer Not-To-Do-Liste lässt sich die eigene Produktivität oft schneller steigern als mit einer To-Do-Liste.

Die Begründung ist einfach: All das, was du nicht tust, entscheidet darüber, was du letztlich tun kannst.

Mir sind diese zehn negativen Angewohnheiten aufgefallen, die man zugunsten einer höheren Produktivität abstellen sollte. Unter den einzelnen Punkten geht es um ihren Sinn und wie du sie persönlich im Alltag umsetzen kannst.

1. Versuche nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen

Hier eine Veranstaltung, dort ein Termin – wer viele Menschen kennt und unternehmerisch erfolgreich ist, der erhält zahlreiche Einladungen.

Aus meiner Erfahrung sind 4-5 konkurrierende Termine an einem Tag keine Seltenheit. Daraus die „richtige“ Auswahl zu treffen ist nicht immer einfach. Doch nur wenn du lernst „Nein“ zu sagen, hast du die Zeit, weitere Entscheidungen zu treffen und deinen Zielen zu folgen.

Aber welche Einladungen und Veranstaltungen sagt man ab und welche nicht?

Ich lasse mir bei solchen Entscheidungen durch übergeordnete Ziele helfen. Eines dieser Ziele ist zum Beispiel die körperliche Gesundheit. Sie besteht nicht nur aus einer gesunden Ernährung, sondern auch aus regelmäßigem Trainieren. Doch Trainieren benötigt Zeit und man kann es auch noch „morgen“ machen.

Aus meiner Sicht eben nicht. Ist ein Trainingstermin einmal ausgefallen, so lässt er sich nie wieder nachholen. Wenn nun Termine zu meinen regelmäßigen Trainings konkurrieren, so fällt die Wahl in der Regel auf das Training. Denn nur durch regelmäßigen Sport lässt sich die Gesundheit bewahren.

2. Konsumiere keine sozialen Medien (und kein TV)

Facebook, Instagram, Twitter und TikTok haben nur ein Ziel: Deine Aufmerksamkeit. Ihr Geschäftsmodell ist es, deine Aufmerksamkeit an Werbetreibende zu verkaufen. Je mehr Zeit du auf ihren Plattformen verbringt, desto mehr Werbung kannst du sehen (sogenannte Impressions) und desto mehr Geld verdienen die Plattformen an dir.

Das ist absolut legitim und von den Plattformen nicht verwerflich, aber möchtest du dein Leben wirklich vor dem Bildschirm verbringen? Möchtest du dir durch Werbetreibende suggerieren lassen, unglücklich zu sein und neue Produkte zu benötigen?

Ich nicht.

Eigentlich müsste ich dir raten, soziale Netzwerke von deinem Smartphone zu löschen, doch gibt es Gründe, die dagegen sprechen. Über soziale Medien erreichst du Menschen und genau dafür solltest du sie auch nutzen. Werde zum Content Greator und produziere aktiv Inhalte, statt stundenlang zu konsumieren.

3. Vermeide lange Telefonate um jeden Preis

Die meisten langen Telefonate bringen nichts, außer für die eigene Unterhaltung – im wahrsten Sinne des Wortes. Vermeide lange Telefonate in deiner Arbeitszeit, um Dinge effektiv und schnell zu erledigen. GTD (Getting Things Done) sollte das Ziel sein.

Sobald jemand im Businesskontext anruft und fragt: „Wie gehts?“, solltest du auf der Hut sein und rennen. Starte Gespräche lieber mit einem „Was gibts?“ oder einem „Ich habe nur 2 Minuten Zeit, aber wie kann ich dir helfen?“. Mit diesen Formulierungen kommst du zum Punkt GTP (Getting To the Point) und führst das Gespräch in eine produktive Richtung.

4. Mache dein Glück nicht von anderen abhängig

Manche Menschen tragen die Überzeugung in sich, dass dieses oder jenes passieren muss, damit sie glücklich sind. Sie machen sich vollständig von anderen Menschen abhängig.

Ein bekanntes Beispiel ist die Partnerwahl. Manche Männer denken, wenn sie nur eine Freundin hätten, wäre Ihr Leben aufregend und spannend – wer möchte mit solch einem Mann zusammen sein?

In Wirklichkeit ist es eher umgekehrt: Wenn du zuerst ein aufregendes und spannendes Leben führst, dann wollen dich Menschen in diesem Leben begleiten.

Ähnlich ist es auch in der Wirtschaft. Wage dich aus deinen Komfortzonen und nimm dein Leben selber in die Hand, statt dich in eine Abhängigkeit zu begeben und dein Glück von einer nächsten Beförderung oder Ähnlichem abhängig zu machen.

5. Versuche nicht alles dauerhaft im Blick zu behalten

Um im Leben voranzukommen, muss man auch mal die kleinen schlechten Dinge geschehen lassen. Das nicht zu tun ist vielleicht einer der größten Fehler, die man als frisch gebackener Unternehmer machen kann.

Vielleicht hast du gerade 5 Minuten Zeit, um die Nachrichten oder die E-Mails zu checken, aber hast du auch Zeit für die Konsequenzen? Sobald du in deine Inbox schaust, können dir potenzielle Probleme und Herausforderungen begegnen. Hast du die Zeit, sie zu lösen?

Vermutlich nicht und wenn, geht es zulasten der eigentlichen Ziele. Was sind die 20 % der Arbeit, welche langfristig 80 % der Resultate bringt? In unserer immer schnelllebigeren Welt bleiben solche Dinge, die wichtig, aber nicht dringend sind, häufig auf der Strecke. Wenn du den Blick vom Tagesgeschäft löst, hast du die Zeit und die Möglichkeit, diese Dinge anzugehen.

6. Mach es nicht allen Recht, sondern stehe zu deinen Überzeugungen

Es gibt nicht den einen Weg zum Erfolg, aber einer der einfachsten Wege zum Misserfolg ist es, allen alles recht zu machen. Dieses Prinzip gilt auf zahlreichen Ebenen.

Nutze das Paretoprinzip und mache eine 80/20 Analyse auf deinem Kundenstamm (im B2B Geschäft) oder auf deinen verkauften Produkten (im B2C Geschäft).

Welche 20 % des Kundenstamms, welche 20 % des Produktsortiments bringen 80 % der Gewinne? Denke darüber nach, dich von finanziell nicht rentablen Kunden und Produkten zu trennen. Häufig sorgt ein etwas schmaleres Sortiment, ein konzentrierter Kundenstamm für bessere Verkäufe mit weniger Stress und Aufwand.

Wenn du es nicht immer allen Leuten recht machst, wirst du mit mehr Gegenwind rechnen müssen, dafür kommst du aber auch schneller voran, sodass es ein recht natürlicher Fahrtwind ist. Fast alle erfolgreichen Personen haben in einem hohen Grad eine sogenannte „unagreeableness“, sie sind auf ihre Art und Weise kontrovers und nicht jeder mag ihnen zustimmen und nicht jedem wollen Sie es recht machen.

7. Arbeite nicht um der Arbeit wegen, setze dir Prioritäten

Vieles scheint dringend und wichtig zu sein. Doch in Wirklichkeit ist es das meiste nicht. Wenn du für jeden Tag deine wichtigste Aufgabe festlegst, welche in dem Feld „Wichtig aber nicht dringend“ sein sollte, wirst du gut vorankommen.

Im Gegenzug passieren auch mal Missgeschicke, wenn du die großen wichtigen Dinge erledigst. Doch dafür wirst du vorankommen. Eine der besten Antworten auf Überforderung liegt in der Definition des Wichtigen, was dein Leben grundlegend verändern kann. Eine der schlechtesten Antworten wäre mehr zu arbeiten, der Arbeit wegen.

8. Vernachlässige niemals deine Gesundheit und wichtige Beziehungen, denn die Arbeit kann diese Lücken nicht füllen

Weniger schlafen und weniger Sport treiben um mehr zu Arbeiten? Auf keinen Fall, denn Arbeit ist nicht alles im Leben. Plane dein Leben und verteidige es gegen die Arbeit. Blockiere dir echte Freiräume und echte Auszeiten, denn Arbeit kann nicht die Zeit mit deinen Liebsten ersetzen.

Genieße das Leben in vollen Zügen und nutze deine begrenzte Zeit auf diesem Planeten. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, dann konzentriere dich einfach mal darauf, nichts zu tun.

Welche anderen Verbote würdest du in deine Not-To-Do-Liste packen?

Lass die kleinen schlechten Dinge geschehen…

Willkommen zurück! Während ich diesen Artikel schreibe, sitze ich im Zentrum der portugiesischen Hafenstadt Porto. Unter mir die Altstadt. In meiner Hand ein leckerer Porttonic.

Was für ein Tag. Ursprünglich wollte ich heute Morgen nur eine Runde Surfen gehen mit der Porto Surf School. Doch dabei ist (fast) alles schiefgegangen, was schiefgehen konnte. So wurde schnell ein ganzer Tag daraus.

Wenn der Surfbus während der Fahrt einen Reifen verliert, der Surflehrer in ein giftiges Petermännchen tritt und das Auto nicht mehr angeht, dann ist das im ersten Moment nicht allzu positiv. Dennoch habe ich es nach dem ersten Schreck immer wieder mit einem Lächeln angenommen. Die Entspannung unseres brasilianischen Surflehrers war einfach ansteckend und passt damit durch Zufall zu meinen heutigen Gedanken.

Ich lade dich auf ein Gedankenexperiment ein.

Stelle dir vor, du möchtest dich auf ein neues großes Projekt fokussieren. Was benötigst du? Zeit und Energie. Kannst du dir 10 Minuten nehmen, um dein iPhone zu checken? Sicher, aber was wird dich erwarten. Hast du die Zeit, mögliche Probleme und Krisen zu lösen?

Vermutlich nicht ohne dein großes Projekt hinten an Zustellen – schließlich kann es ja warten. Oder etwa nicht? Wann hat man die Zeit, an seinen Träumen zu arbeiten? Um im Leben voran zukommen musst du lernen, dringende Dinge hinter wichtigen Dingen anzustellen. Ja, du wirst dadurch kleine schlimme Dinge geschehen lassen, aber im Gegenzug machst du die großen Dinge geschehen. Klingt nach einem fairen Tausch.

Was sind die großen Ziele und Projekte im Leben? – 3 Fragen gegen Produktivitätsblindheit

  • Was ist dein eines Ziel, deine eine lebensverändernde Aufgabe, die das Potenzial in sich trägt, alles zu verändern?
  • Was sind die dringendsten Dinge, die du heute erledigen „musst“?
  • Kannst du das Dringende für einen Tag laufen lassen, um den nächsten Schritt hin zu deinen Zielen zu gehen?

Immer wenn du an den wichtigen Dingen im Leben arbeitest und die dringenden Dinge vernachlässigst, werden an anderen Stellen auch „schlimme“ Dinge passieren. Leute werden empört sein und es in ein paar Tagen wieder vergessen haben. ABER die großen Aufgaben, an denen du arbeitest, die werden deinem Leben eine völlig neue Richtung geben.

Also sei mutig und probiere es aus. Berichte gerne in den Kommentaren von deinen Erfahrungen. Ich freue mich, mit dir ins Gespräch zu kommen.

Grüße, euer Fabian

Meine Geschichte

Ich – Fabian Regnery – möchte dich herzlich auf meiner Website willkommen heißen. Als Abenteurer stand ich mit 14 Jahren auf meinem ersten 4000er in der Schweiz und als Unternehmer habe ich mit 18 Jahren mein erstes Gewerbe angemeldet.

Auf diesem Blog nehme ich dich mit in mein Leben, teile meine Gedanken und Erfahrungen rund um Produktivität, Minimalismus und meinen Ansatz von einem ortsunabhängigen Unternehmertum.

Wie könnte dein Leben aussehen, wenn du es selber in die Hand nimmst?

Das Leben vieler Menschen verläuft ähnlich. Ein fiktives Drehbuch aus Schule & Ausbildung, gefolgt von Arbeit, Heirat und vielleicht dem Kauf von einem Eigenheim. Es geht 2-mal im Jahr in den wohlverdienten Urlaub bis irgendwann der Ruhestand wartet. Naja und dann ist es vorbei.

Wenn das nicht dein erstrebenswerter Lebensweg ist, dann bist du herzlich eingeladen mir zu folgen. Auf meinem Blog möchte ich neue Wege gehen. Gedanken, Ideen und Erlebnisse teilen, die dir dabei helfen mit neuen Perspektiven durchs Leben zu gehen. Ich werde ehrlich reflektieren und zeigen woran ich derzeit arbeite.

Und nun viel Freude auf meinem Blog! Grüße, euer Fabian