Verfehlt und trotzdem gewonnen: Mein Jahr 2025 im Rückblick.

„Shoot for the moon. Even if you miss, you’ll land among the stars

~ Neil Armstrong

Während ich diese Zeilen schreibe sitze ich im Flugzeug von Madeira zurück nach Frankfurt. 

Schon wieder ist ein Jahr vergangen, eben habe ich mir meinen Jahresrückblick (und meinen Ausblick) vom vergangenen Jahreswechsel 24/25 durchgelesen. So langsam werden diese Beträge (2022, 2023, 2024, 2025) wohl zur Tradition.

Mehrtägiges Trecking im Atlantik zum Jahresende

Jetzt ist es wieder an der Zeit nicht nur zurück zu blicken auf die ambitionierten Ziele von damals, sondern auch noch vorne zu schauen ins neue Jahr 2026.

Zum Glück habe ich die Ziele letztes Jahr kompakt zusammengefasst:

  • 50% Wachstum beim Wildschytz: Verfehlt, stattdessen 33% gewachsen. 
  • Statt 12.000 Gästen in den USA, wurden es ca. 4.000 Gäste. (Nach unter 200 in 2024, immer noch gute Entwicklung).
  • Vier Festivals für 2026 geplant, ja das stimmt (Earthbound, HippieTrance, Musefire…) und zwei davon haben dieses Jahr auch schon stattgefunden.

Alles ist schwieriger wie gedacht und dauert länger als geplant – wie immer. Sofern nichts neues. Aber die ständige Wiederholung lehrt Demut.

Aber am Zitat: „Shoot for the moon. Even if you miss, you’ll land among the stars“ ist schon was dran. Setz dir große Ziele, selbst wenn du sie verfehlst kommst du weiter, wie wenn du sie nie gelegt hättest.

Darum werde ich mir auch für 2026 wieder ambitionierte Ziele setzen, darauf hinarbeiten und schauen was rauskommt.

Bewegendstes Erlebnis 2025

Die bewegendste Erfahrung des Jahres waren wohl die Festivals, meine eigenen Festivals.

Obwohl oder genau weil, ich spontan viel tiefer operativ involviert war als ursprünglich geplant.

Selbst mitten in der Nacht saßen noch duzende Menschen am Feuer

Drei Wochen auf 1000 Metern im Schwarzwald mit vielen hunderten Menschen als Veranstalter immer mittendrin. Diese Energie war einfach Bewegend.

Am Anfang eine leere Bergwiese, am Ende eine leere Bergwiese. Dazwischen drei Wochen voller Power.

Im Resultat haben wir unser Festivalteam für 2026 deutlich verstärkt. Denn nochmal so ein Sommer, aber mit 2x 3 Wochen (für vier Festivals), wird – wenn ich vor Ort Leiten muss – zu stark die anderen Projekte vernachlässigen.

Vorträge, Workshops, Exkursionen – alles Rund um Pilze, Kräuter und das Leben mit der Natur

Unternehmerische-Ziele für 2026

Die Ziele fürs kommende Jahr lassen sich wieder in zwei Kategorien packen: Unternehmerische und Gesundheitliche

Unternehmerisch sollen sich meine Projekte auch im kommenden Jahr weiter nach vorne Entwickeln. Ob 2026 noch ein weiteres dazu kommt, wird sich zeigen, gerade tendiere ich eher auf ein Nein.

Wildschytz soll dieses Jahr wieder mehr im Zentrum meiner Aufmerksamkeit stehen. Wir sind gerade dabei neue Wachstumspotenziale zu heben mit denen wir 2026 noch mehr Menschen (+100%) aus der Stadt zurück in die Natur bringen werden.

Zusammen mit meinem Geschäftspartner Tobias auf dem Earthbound-Festival

Wyldforest hatte 2025 sein erstes volles Jahr in den USA und hat uns wertvolle Einblicke in den US-Markt gegeben. 2026 wollen wir diese Einblicke nutzen, um nochmal deutlich (+200%) zu wachsen ohne das Rad neu zu erfinden.

Festivals for Tomorrow entwickeln sich ebenfalls, hier wollen wir 2026 unsere vier Festivals erstmals ausverkaufen (zumindest 3 davon). Das würde dann ca. 2000 Gäste bedeuten über vier Veranstaltungen. Dieses Jahr waren wir bei ca. 650 Gästen über zwei Festivals.

Bei meinen weiteren Startup-Beteiligungen stehen zwischen 2026 und Anfang 2027 größtenteils neue Finanzierungsrunden an. Da bin ich sehr gespannt wie meine Startup-Beteiligungen (Mable, Every Health, Nulegal und co.) das kommende Jahr überstehen werden.

Gesundheitliche-Ziele für 2026

2026 war das Jahr in dem ich meinen ersten Trail-Marathon gelaufen bin. Auf dem Trail Marathon Heidelberg ging es 20km um 1000HM auf dem Base-Trail durch den Odenwald. Das Gefühl ins Ziel zu kommen war wirklich unbeschreiblich.

Finisher vom Trail Marathon Heidelberg 2026

Ansonsten lief es aber was den Sport anging nicht so gut wie geplant, sodass ich alle meine Ziele verfehlt habe. Aus 100kg wurden nicht 85kg wie gezielt, sondern 95kg.

Damit beleibt das Ziel für 2026 bestehen: Unter 85kg wiegen.

Weniger Essen, weniger Stress und mehr Bewegen. Das braucht es und dem werde ich weiter nachgehen.

Und damit wünsche ich euch allen ein Frohes neues Jahr 2026!

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