Dem Winter entfliehen: Meine Erkenntnisse von Sonne, Surfen und Freiheit an Marokkos Atlantikküste

Als in Deutschland langsam der Herbst Einzug hielt, wuchs in mir immer mehr der Wunsch, dem kommenden Grau und der Kälte zu entkommen.

Also tat ich, was viele nur träumen: Ich packte meine Sachen und machte mich auf den Weg ab nach Afrika, an die südmarokkanische Küste, nach Taghazout.

Für fast einen Monat von da arbeiten wo andere Urlaub machen. Ein Traum der in Erfüllung geht.

Hier, wo die Sonne fast das ganze Jahr über scheint und die Menschen mit einem Lächeln im Gesicht über die Straße laufen, tausche ich 8 Grad und graue Wolken gegen 27 Grad und strahlend blauen Himmel.

Kaum angekommen, fühlte ich mich auch schon, als hätte jemand den Sommer einfach wieder gestartet. Das Leben fühlt sich auch schon direkt leichter an.

Seit dem ist etwa eine Woche vergangen und doch merke ich schon, wie sich mein Fokus schon wieder langsam zu verschieben beginnt.

Die anfängliche Euphorie über Sonne, Meer und Surfen weicht langsam einer neuen Normalität. Natürlich bin ich im Sommer, natürlich bin ich am Surfen.

Ich bin irgendwie angekommen und mein Kopf beginnt wieder neue „Sorgen“ zu finden.

Es ist faszinierend, wie schnell wir Menschen uns an Veränderungen gewöhnen. 

Irgendwann verblasst es, und das, was gestern noch besonders war, wird ohne die passende Einstellung plötzlich Alltag oder vielleicht sogar mit ihr.

Hier in Taghazout, zwischen Sonne, Meer und Wellen, wird mir das einmal mehr bewusst.

Vielleicht liegt wahre Zufriedenheit gar nicht darin, ständig Neues zu besitzen und zu erfahren, sondern darin, das Glück bewusst im Moment zu genießen, genau so, wie er ist.

Mein Fazit

Dem Winter zu entfliehen war der Auslöser, doch die eigentliche Reise findet in mir selbst statt.

Dinge als weniger selbstverständlich zu sehen und über der eigenen Dankbarkeit zu reflektieren ist eine Aufgabe.

Ich darf lernen, dass Glück nichts ist, das man finden muss sondern etwas, das entsteht, wenn man wahrnimmt, was man schon hat.

Liebe Grüße aus Taghazout, Fabian

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