Servus Miteinander, Lange nicht mehr voneinander gehört – es wird Zeit für ein kleines Update. Heute mit einem Schwerpunkt auf Social Media und meiner Erfahrung in den letzten 3 Monaten damit.
Wie (fast) immer, wenn ich diese Zeilen schreibe, bin ich irgendwo, nur nicht zuhause in Heidelberg. Gerade ist es Afrika, genauer gesagt die westafrikanische Küste im Süden Marokkos, in Taghazout.

Auch wenn der Blog einen etwas anderen Eindruck erweckt, die meiste Zeit verbringe ich tatsächlich in Heidelberg. Nur Zeit zum Schreiben nehme ich mir zuhause zu selten.
Die eigenen Gedanken und Erfahrungen in Worten festhalten und mit anderen Menschen teilen.
Sonne tanken, während es in Deutschland kalt wird
Während es in Deutschland endgültig kalt wird, tanke ich beim Surfen nochmal etwas Sonne. Irgendwie mag ich die grauen, nassen Winter in Deutschland Jahr für Jahr weniger.
Am schönsten ist es da noch im Wald bei den Pilzen und in den Bergen im Schnee. Diesen Winter versuche ich, mehr rauszukommen.
Ich denke, die intensive Social Media Arbeit beim Wildschytz wird mir dabei helfen. Wo wir auch schon beim Thema des Beitrags wären.
100 Posts pro Woche: Warum so viele?
Aktuell drehe ich mit dem Wildschytz einen Tag in der Woche Videos, um mehr Menschen digital in den Wald zu nehmen. Im Resultat kommen 3 Hochformat-Videos am Tag auf 5 Plattformen und ein langes Video in der Woche heraus. Über 100 Posts pro Woche.
100 Posts… ich kann es selbst kaum fassen. Es hört sich super wild an, aber es ist tatsächlich die Anzahl an Beiträgen, die es braucht, um als kleiner Kanal zu wachsen.
Letztendlich erreichen wir als kleiner Kanal (über alle Plattformen unter 50.000 Abonnenten – Stand Herbst 2024) so insgesamt 1–2 Millionen Impressionen im Monat.
Plattformen im Vergleich: YouTube, Instagram und X
Insgesamt klappt das auf YouTube, Instagram, Facebook und TikTok schon sehr gut, während X noch deutlich hinterherhinkt. Ob wir X dauerhaft beibehalten, wird sich in der Zukunft zeigen.
Zumindest Snapchat und Reddit könnten wir dagegen testen, um zu schauen, ob sie besser funktionieren. Die meiste Reichweite bekommen wir auf Instagram, TikTok und YouTube, aber auch Facebook ist überraschend gut mit Beiträgen die gelegentlich viral gehen.
Ähnlich wie unser E-Mail-Newsletter gewinnen auch Kanäle auf WhatsApp & Telegram an Bedeutung. Solche aktiv zu bespielen ist auch eine weitere Option für die Zukunft.
Weitere Optionen: Livestreams und mehr Posts
Alternativ könnte man auch von 3 Posts am Tag auf 4 Posts hochgehen oder mit Livestreams starten. Zum Beispiel einmal in der Woche auf Twitch, Kik, TikTok, YouTube, Instagram, TikTok simultan streamen.
Ihr seht, da steckt noch ein riesiges Potenzial im organischen Social Media. Das Wichtigste ist, niemals anzuhalten: Never Stop.
Wie du nicht aufhörst zu posten (und trotzdem ein Leben hast)
Der große Schlüssel, um das viele Posten durchzuhalten, sind effiziente Systeme hinter den Kulissen. Diese Systeme müssen „automatisch“ das Material von einem Tag oder sogar nur einem halben Tag in der Woche aufarbeiten und über die gesamte Woche verteilen.
Nur so ist es auf Dauer durchzuhalten, wenn man auch noch an anderen Dingen arbeiten möchte. Der Startpreis für so ein System liegt zwischen 1.500–2.500 € pro Monat, wenn man genau weiß, wie man es günstig aufsetzt.
Eigene Personal Brand: Ein langfristiges Ziel
Seitdem ich sehe, welche Fortschritte der Wildschytz mit organischem Social Media macht, ist bei mir der Wunsch gewachsen, so ein System auch für meine eigene Personal Brand aufzusetzen.
Die einzige offene Kalkulation dabei sind die Investitionen, bis es sich rechnet. Startend von null kann das nämlich durchaus mehrere Jahre dauern, und jedes Jahr kostet ca. 30.000 € und einen Tag pro Woche meiner Zeit.
Ihr werdet es sehen, denn diese Entscheidung steht noch an. Bis dahin bleibt Social Media für mich selbst ein Hobby.
Das war jetzt ein ziemlicher Deep Dive in meine Gedanken zu Social Media und meiner Social Media Strategie.
Was sind eure Gedanken? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Werft X ab, die Plattform ist tot. Lieber die frei werdenden Ressourcen auf Chatkanäle wie Telegram verwenden, die wachsen langfristig.
Spannend, dass du neben Wildschytz noch deine Personal Brand entwickelst. Ich bin gespannt was da noch kommt und wohin die Reise geht!
Moin Fabian,
danke für deine kurzen und prägnanten Blogartikeln. Habe ich mir in Vorbereitung auf die Waldbund-Konferenz angeschaut, bei der wir beide Referenten sind. Freue mich auf deinen Vortrag und das persönliche Kennenlernen.
LG Richard
PS: Respekt und Anerkennung für die vielen eindrucksvollen Bilder!