Die Macht der Namen: Merke dir Namen und öffne Türen.

Das liebste Wort eines jeden Menschen ist sein Name. So hat es der Autor Dale Carnegie schon vor fast hundert Jahren in seinem Buch „How to Win Friends and Influence People“ auf den Punkt gebracht. Auch heute hat der eigene Namen nicht von seiner Macht eingebüßt. Menschen hören auf ihn und freuen sich, wenn man ihn verwendet.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du alleine durch das Merken von Namen neue Menschen kennenlernst. Vertrau mir! Einmal damit angefangen, wird es dein Leben in zahlreichen Situationen auf den Kopf stellen.

Die Challenge: Namen merken im Sport

Vor ein paar Wochen habe ich gemeinsam mit einem Freund eine Challenge gegen mich selber gestartet. Wir wollten neue Menschen kennenlernen, neue starke Kletterer und mit offenen Augen durch die Boulderhalle gehen.

Von diesem Zeitpunkt an haben wir es uns als Ziel gesetzt, mindestens 2 Menschen (und einer davon weiblich), bei unseren regelmäßigen Trainings kennenzulernen. Eine Person gilt als „kennengelernt“, wenn wir ihren Namen beim nächsten Aufeinandertreffen noch kennen. Denn hier wirkt der Name Wunder.

Plötzlich geht man in die Boulderhalle und kennt zahlreiche Menschen. Es macht einen himmelweiten Unterschied, ob du zu einer Person gehst und sie mit ihrem Namen ansprichst oder ohne. Durch den Namen öffnest du eine Tür zu einer persönlicheren Ebene.

Ich rate dir, langsam mit dem Namen merken zu starten. Eine Umgebung wie das regelmäßige Training eignet sich hervorragend. Du siehst innerhalb von wenigen Wochen große Ergebnisse, die dich motivieren, das Thema auch in den restlichen Alltag zu tragen.

Tipps für die Praxis: Namen merken im Alltag

Während es im Training noch relativ gut klappt mit den Namen, wird es im Alltag schwieriger. Die Situation ist nicht so abgesteckt und man Trift die meisten Menschen auch nicht jede Woche. Als Folge wird es mit dem Erinnern schwieriger. Darum ein paar Tipps für die Praxis:

Notiere Namen und Persona

Ein paar kleine Details können so hilfreich sein. Ich notiere mir den Namen einer Person und Details der Persona in einer kleinen Liste. So kann man beim nächsten Mal im Notfall einen Blick drauf werfen.

Finde Merkhilfen

Ich überlege mir zu den Namen und Persona eine Merkhilfe. Nehmen wir das Beispiel einer Person mit dem Namen Immanuel und blond gefärbten kurzen Haaren auf dem Kopf – eine leichte Ähnlichkeit mit einem Heiligenschein ist nicht von der Hand zu werfen. Als Merkhilfe habe ich mir „Engel Immanuel“ gemerkt. Seitdem ist es einfach zu merken.

Nehme dir Zeit dich nicht zu überfordern

Merkhilfen und notierte Namen können schnell zu viel werden. Versuche darum am Anfang nicht jeden kennen zu erlernen, sondern Stück für Stück deinen Bekanntenkreis wachsen zu lassen.

Wirst du es auch ausprobieren?

Hast du dir schon mal bewusst Namen gemerkt? Falls ja, welche Methoden hast du verwendet? Mach mit und merke dir Namen, ich bin gespannt, von welchen Erfahrungen du berichten wirst.

Nutzt gerne die Kommentare, ich freu mich auf den Austausch.

Grüße, euer Fabian

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